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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kunst- und Kulturwochen In Butjadingen: Nach Revue die Puppen tanzen lassen

17.10.2018

Butjadingen Die 33. Butjadinger Kunst- und Kulturwochen sind Geschichte. Sie endeten mit einem Vortrag über „unsere Daten und die Moral“. Inzwischen hat Renate Knauel, Vorsitzende des Gezeiten-Arbeitskreises, mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern zu einer Manöverkritik zusammengesessen. Ergebnis: Die Bilanz fällt sehr positiv aus. Und es steht bereits ein Termin für die 34. Gezeiten fest, die sich schwerpunktmäßig Butjenter Künstlern widmen sollen.

Die Gezeiten 2018 hatten Wandlungen zum Thema. In einem Zeitraum von sechs Wochen gab es 21 Termine mit fast 1700 Besuchern. Alle Veranstaltungen, die Eintritt kosteten, seien ausverkauft gewesen, freut sich Renate Knauel. Getrübt wird die Bilanz ein wenig dadurch, dass zwei Veranstaltungen krankheitsbedingt abgesagt werden mussten. Das galt für eine Lesung mit Sylva Springer, die Ende September den Schlusspunkt hatte setzen sollen. Und es galt für ein Konzert des Nordenhamers Hartmut Becker, der in der Kleinen Kulturkapelle (K3) in Stollhamm sein Reinhard-Mey-Programm vortragen wollte.

Zumindest für das Konzert von Hartmut Becker gibt es einen Nachholtermin, nämlich Samstag, 27. Oktober. Fast alle Musikfreunde, die sich Karten besorgt hatten, hätten diese für den neuen Termin behalten, so Renate Knauel. Die Kleine Kulturkapelle hat sich als Veranstaltungsort etabliert, nachdem den Betreibern Heidelinde und Frank Digel endlich alle Genehmigungen vorliegen. Im Rahmen der Gezeiten hatten dort auch eine Ausstellung mit Bildern der Butjadinger Künstlerin Christine Pape sowie ein Vortrag über die Veränderungen von Dorfstrukturen stattgefunden.

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Höhepunkte im Gezeiten-Programm waren die Revue „Unsere Republik“ der Theatergruppe der Zinzendorfschule sowie die Puppen- und Spielzeugausstellung in der Tossenser Oase, die Ursula Löffler, Ute Francksen und Hartmut Bolte organisiert hatten. Aus versicherungstechnischen Gründen hatte die Ausstellung zum Bedauern des Gezeiten-Arbeitskreises nur einen Tag lang gezeigt werden können. Immerhin gibt es ein Nachspiel: Das Oldenburger Theater Laboratorium interessiert sich laut Renate Knauel für das historische Kaspertheater von Ute Francksen – ein Dachbodenfund, der einst aus Nürnberg nach Butjadingen gelangte und dann 35 Jahren lag in Vergessenheit geriet.

Ebenfalls ein Höhepunkt war gleich die Auftaktveranstaltung, bei der im Yachthafen in Fedderwardersiel ein Fünf-Gänge-Menü und zum Nachtisch Jazz serviert wurden. Trotz des Erfolges soll sich das Essens aber nicht als fester Gezeiten–Programmpunkt etablieren. Dafür sei die Vorbereitung zu arbeitsintensiv, sagt Renate Knauel.

Das Thema Küstenschutz, das im Rathaussaal bei einem sehr gut besuchten Vortragsabend im Mittelpunkt stand, soll bei den nächsten Kunst- und Kulturwochen weitergedreht werden. Stattfinden werden die 34. Gezeiten in der Zeit vom 30. August bis zum 3. Oktober 2019.

Der Arbeitskreis hat sich zwar personell verstärkt. Die Zahl der Veranstaltungen möchte er von in diesem Jahr geplant 23 aber wieder auf 18 reduzieren. Ansonsten sei der zu leistende Aufwand zu groß; das habe sich dieses Jahr gezeigt. Einen Schwerpunkt sollen Butjadinger Künstler darstellen, wobei es nicht nur um Bildende Künstler, sondern auch um Schriftsteller und Musiker gehen wird.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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