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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater: Chinesische Momente zum Lachen

01.02.2016

Sürwürden „Das kommt mir sehr chinesisch vor“, dürften einige Premierengäste schmunzelnd gedacht haben. Fernöstlich und doch nicht so mit Weisheit und Erkenntnis gesegnet ging es am Freitagabend im Gasthaus Kiek mol rin beim plattdeutschen Dreiakter „Een Guru för Do-Ping“ aus der Feder von Andreas Wening zu.

Rund 80 Zuschauer

Der Wortwitz, die klamaukige Ausstattung und die Spielfreude der elf Laiendarsteller der Theatergruppe des Bürgervereins Sürwürden-Alse verfehlten ihre Wirkung nicht und sorgten für viele Lachpausen und herzhafte Schenkelklopfer bei den Zuschauern. „Einige mussten sogar ihre Taschentücher zücken“, stellte Regisseur Jens Horstmann hinterher zufrieden fest. Es sei viel gelacht worden, und die Besucher seien begeistert gewesen. Am Ende gab es einen stürmischen Applaus der rund 80 Gäste für das lustige Stück und seine gelungene Inszenierung.

In orangerote Laken gehüllt, meisterten die alten Reisbeutel ihre Einsätze souverän und ohne mit der Wimper zu zucken. „Ab ins Soja-Ashram“, hieß es alsbald, doch dahin ließen sich Kfz-Meister Günther Pöppel (gespielt von Herold Menssen), Y-Tong (Andreas Wulf) und Li-Bah-Fui (Wilfried Oltmanns) zunächst nicht entführen. Die Reisschüsseln zelebrieren lieber ein ausgeprägtes Bier-Ritual und träumen von einer Grillmeditation mit Schweinesteaks und ohne Couchandachten.

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Eine Nonne verzweifelt

Das Treiben der selbst ernannten Gurudiener und ihres Meisters trieb die Nonne Dorothea Engel (Renate Brüggemann) zur Verzweiflung, und sie sah die Werkstatt schon als Guru-Tempel mit Dolly Buster als Schutzpatronin. Auch die Sektenbeauftragte Dr. Gerlinde Stopfkuchen (Insa Horstmann) schaute den Schlitzaugen genau auf die Finger und hoffte auf göttliche Eingebung und kosmische Strahlen. Ehefrau Resi ging der ganze Zauber viel zu weit – kurzerhand suchte sie das Weite. Zu allem Unglück mischte die frisch angereiste Edda Krautwurst (Anne Petershagen) ihre Sippschaft ordentlich auf und überraschte am Ende mit einer großen Offenherzigkeit.

Nur der Lehrling Roland Brause (Jörg Meier) hielt die Fahnen der Kfz-Innung hoch – noch. Frauentyp Michael Möhrenschläger (Jürgen Wehlau) sah sich dagegen als Traum aller Frauen, der aber gerne mal das geliehene Auto seines Bruders zu Klump fährt, weil er zwei Prostituierten allzu lange hinterhergeschaut hat. Seine Ungeschicktheit beichtete er Tochter Sandra Pöppel (Renate Brandt), die nicht gerade amüsiert darüber war. Am Ende gab es noch esoterischen Zuwachs durch Franz Schwellnuss (Rolf Warnke), der aber auch nur Verwirrung stiftet.

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