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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Das Geheimnis um „Lisbeth Windzer“ ist gelüftet

30.01.2012

WADDENS Noch Tage nach dem Erntedankfestumzug am 2. Oktober wurde in Waddens und in Butjadingen gerätselt, wer denn wohl als „Lisbeth Windzer“ am großen Spektakel teilgenommen hatte. Und bis zum vergangenen Freitag hielten sich immer wieder wilde Spekulationen. Bei der Bilder-Nachlese zum Festumzug in der Gaststätte De Butjenter wurde das Geheimnis um die Unbekannte endlich gelüftet: Es war Thomas Schmidt aus Blexen.

Den Namen „Lisbeth Windzer“ hatte sich Schmidt als Adaption zum Namen der britischen Königin Elisabeth II und deren Familiennamen Windsor einfallen lassen. Im Freundeskreis hatte Schmidt schon einmal die Maske aufgesetzt und so war die Idee geboren, am Festumzug als die Handlungsreisende „Lisbeth Windzer“ teilzunehmen.

Erstaunt war Schmidt, dass niemand zu ihm gekommen sei, um die Identität der Figur zu erfahren. „Ich dachte, es kommt mal jemand und fragt, wer hinter der Maske steckt. Aber es kam keiner“, so Schmidt. Daraufhin habe sich das Mirakel um „Windzers Lisbeth“ entwickelt. Viele meinten zu wissen, wer hinter „Lisbeth“ steckte und bohrten bei Schmidt allerdings erfolglos nach. Im Gespräch waren auch immer wieder Waddenser, die auf einem der Festwagen mitfuhren, wie zum Beispiel Werner Schröder. Da sieht man, was man denen alles so zutraut, meinte Organisator Dirk Warns.

Große Auswahl

Nachdem das wohl größte Waddenser Rätsel der Neuzeit gelöst war, sahen sich die über 150 Besucher der Bilder-Nachlese noch einmal die Fotos vom Erntedankfestumzug an. Aus über 1500 Bildern hatten die Organisatoren Heiko von Atens und Dirk Warns 400 Bilder ausgewählt, auf denen alle 37 Gruppen und auch die Schaulustigen an der Straße zu sehen waren. Mit Musik untermalt und lustigen Kommentaren versehen riefen die Bilder noch einmal die Erinnerungen wach und ließen die Waddenser stolz werden auf den wohl größten Festumzug in der Waddenser Geschichte.

Zuvor gab es aus der Fotosammlung von Hilde Suhr und Inge Folkens noch einmal einen Blick in die Vergangenheit zum zweiten und letzten Erntedankfestumzug im Jahr 1953. Und während für die jüngeren Besucher sich ein erstaunliches Bild vom alten Waddens abzeichnete, fanden sich einige Teilnehmer am Umzug des Jahres 2011 auch auf den Bildern von 1953 wieder. So war beispielsweise Schmiedemeister Hans-Georg Suhr mit seiner mobilen Schmiede schon 1953 mit dabei und schlug auch 2011 wieder auf seinen Amboss.

Erlös für Hörstuhl

Nach den Bilder zeigte Philipp Heyelmann ein Video, dass er beim Erntedankfestumzug gedreht hatte. Interessierte konnten an dem Abend Video und Bilder als Erinnerung erwerben. Der Erlös kommt dem nächsten Waddenser Projekt zugute: dem Hörstuhl im Garten Eden.

Die Idee für eine Neuauflage des Erntedankfestumzugs von 1953 kam den Waddensern bei ihrem „Waddenser Abend“ 2005. Dabei wurde auch Erinnerungen an die beiden einzigen Erntedankumzüge in den Jahren 1952 und 1953 wach. Nachdem die Idee einige Zeit reifte, engagierten sich neben den Waddenser Vereinen auch die Kirchengemeinde, das Landvolk und die ganze Dorfgemeinschaft für einen neuen Festumzug, der nach einem Gottesdienst im Gewächshaus auf Hof Oegens startete.

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