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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE: Das Publikum lacht Tränen

07.03.2009

BRAKE Mit der Verwechslungskomödie „Mien Fro hett’n Brögam“ zum Ende der Spielzeit stellt die Niederdeutsche Bühne Brake wieder einmal ihr untrügliches Gespür für gutes Theater unter Beweis. Unter der Regie von Marne Ahrens (Staatstheater Oldenburg) feiert am Donnerstagabend ein gut aufgelegtes Ensemble eine erfolgreiche Premiere. Das Publikum lacht Tränen, kostet jeden Frontalangriff auf die Lachmuskeln mit Vergnügen aus und genießt zwei Stunden unbeschwerte Unterhaltung.

Resolutes Regiment

Das Theatervergnügen beginnt, kaum dass sich der Vorhang geöffnet hat. Bei Dr. Theodor Schröder (Klaus Pflug) und Hella (Annette Vocks) führt Haushälterin Mathilde (Ulrike Kruse) ein resolutes Regiment. Alles ist in bester Ordnung, bis die Verwandtschaft aus Amerika vor der Tür steht. Archibald (Friedrich Naber) und Ottilie Thompson (Elke Moorbeck-Böse) samt Sohn Toby (Thorben Siewert) sind eine böse Überraschung für Hella. Die liebe Familie jenseits des großen Teichs, die bislang die Haushaltskasse verlässlich mit einem Scheck aufgebessert hat, darf nicht wissen, dass Hella und Theodor seit einem Jahr ein Paar und bereits Eltern sind.

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Es beginnt ein irrwitziges Verwechslungsspiel, in dem Renke Brüning als Theodors Freund Heinz Emmerich zu großer Form aufläuft und ein beachtliches komödiantisches Talent offenbart. „Jümmers to Deensten“ agiert er als Dr. Theodor Schröder und gerät ein ums andere Mal in große Erklärungsnöte. Theodor verwandelt sich derweil in die Haushälterin Mathilde. Das Chaos nimmt seinen Lauf und die Verwirrung nimmt ungeahnte Dimensionen an.

Jodelauftritt auf dem Tisch Pflug und Brüning treiben den Klamauk mit großer Spielfreude und unvergleichlich in Gestik und Mimik auf die Spitze. Zu den Höhepunkten gehören Pflugs Jodelauftritt auf dem Küchentisch und seine Attacken gegen Nebenbuhler Toby, Brüning provoziert unzählige Lachsalven, unvergleichlich seine Augen- und Lippendiagnostik. Und als ob es der Turbulenzen noch nicht genug wären, poltert zwischendurch als „Running Gag“ Schlachtermeister Bullermann (Hans-Gerd Höpken) über die Bühne, der eine Fehde mit Mathilde auszutragen hat.

Alle Rollen sind typgerecht besetzt. Elke Moorbeck-Böse gefällt als exaltierte Amerikanerin, Friedrich Naber als Pantoffelheld, der so gerne einmal über die Stränge schlagen würde.

Lust auf mehr

Hoffnungsvolle Nachwuchstalente sind Thorben Siewert, überzeugend als stocksteifer Tiefseeforscher, und Mareike Lukas, die als liebreizende Franziska dem falschen Doktor Heinz den Kopf verdreht. Herrlich komisch und sicher agiert Ulrike Kruse – und das liegt nicht nur an dem Hut mit den Fasanenfedern!

„Mien Fro hett’n Brögam“ trifft voll den Publikumsgeschmack und macht Lust auf mehr. Die Niederdeutsche Bühne Brake dürfte mit dieser Inszenierung einige Freunde dazu gewinnen.

Lore Timme-Hänsel Redakteurin / Kulturredaktion
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