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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

KOMÖDIE: Dem Mörder auf der Spur

15.01.2007

Karten in Alse und Rodenkirchen

Theaterinteressierte sollten sich „Wohen mit de Liek?“ nicht entgehen lassen. Weitere Aufführungen sind für den 17., 19.., 24. und 26. Januar jeweils für 20 Uhr geplant. Am Sonntag, 28. Januar, wird zur 15 Uhr-Aufführung auch Kaffee und Kuchen gereicht.

Karten für die Kriminalkomödie gibt es bei der Bäckerei Torben zur Horst und beim Bastelgeschäft „Kreativ“ in Rodenkirchen erwerben.

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Das Stück des Bürgervereins Sürwürden-Alse begeisterte die rund 60 Premieren-Besucher bei Kaliwoda. Beim lustigen Dreiakter führt Herold Mensen die Regie.

von beatrix schulte SÜRWÜRDEN - Jutta Maler (gespielt von Irmi Hellmers) ist bei all ihrer Dösigkeit, die ihr von allen Seiten bestätigt wird, zwar äußerst geschäftstüchtig, doch mit der Liebe klappt es einfach nicht so recht. Im Affekt mordet sie ihren frisch gebackenen Ehemann Fred (Helmut Melius) mit einer Weinflasche.

Im neuen Theaterstück „Wohen mit de Liek?“ spielt Irmi Hellmers die Hauptrolle und steckt mit ihrer Spielfreude alle anderen Laiendarsteller mit an. Für die rund 60 Zuschauer der freitäglichen Premiere bei Kaliwoda gab es viel zu lachen. Ein brausender Applaus war den Darstellern am Ende sicher.

Die Theatergruppe des Bürgervereins Sürwürden-Alse hat wieder einmal einen lustigen Dreiakter unter der Regie von Herold Mensen produziert und so manchen Aufwand betrieben, damit die Szenen flüssig gespielt werden können. Herold Mensen bedankte sich vor Beginn vor allem bei einer Schweier Möbelfirma, die nicht nur das große Sofa auslieh, sondern es auch erhöhte, damit die Leiche mit ihrem fülligen Bauch darunter passte.

Helmut Melius spielt nicht nur eine zentrale Rolle, er brachte auch etliche Wohnmöbel und Dekorationsartikel mit auf die Bühne, so dass sich die Mitspieler fragten, ob überhaupt noch Möbel in Melius’ Haushalt verblieben waren. Mit dem Einsatz aller neun Mitspieler wurde ein nettes Wohnzimmer geschaffen, für die Technik sorgten Hans-Hermann Wunderlich und Jürgen Wehlau. Topusterin Erika Wehlau hatte nicht viel zu tun, die Darsteller beherrschten ihren Text sehr gut.

Windhund Fred. Ekel Fred. Spitzbube Fred. Alle, außer Jutta, wissen über den windigen Fred Bescheid, der nur auf ihren Zaster aus ist. Aber auch die Dauerfreundin Lina Staller (Frauke Kranz) hat Lunte gerochen und will etwas von dem Reichtum abhaben. Sie taucht nach einem ersten Auftritt wenig später an der Seite ihres Bruders Hans (Harald Barre) als gefälschte Oberkommissarin auf und versucht etwas über den Verbleib von Fred zu erfahren. Wenn Jutta nicht ihre wesentlich pfiffigere Mutter Maria Franken (Anne Petershagen) hätte, wäre sie hilflos aufgeschmissen und würde auch den plötzlich auftauchenden Erpresserbrief nicht wirklich verstehen. Zwischendurch fragt sich die ebenfalls temperamentvoll spielende Maria, ob das Zerschmettern der Weinflasche auf dem Kopf nicht nur tötet, sondern auch den Dachschaden von Jutta beheben könnte.

Doch diesen Gedanken verwirft sie schnell und wundert sich über die aufblasbaren Puppen, die Fred angeblich hortet. Geld jedenfalls hortet der Schürzenjäger nicht. Er hat überall Schulden, weshalb auch Polizist Löber (Hans-Hermann Wunderlich) nach ihm fahndet. Die Ex-Freundin Gabi Bausch (Daniela Neuke), der hochschwangere Neuling in der Theatergruppe, hat auch noch ein Hühnchen zu rupfen mit dem undankbaren Fred. Hausbesitzerin Emma Thiem (Gertrud Harde) wundert sich über die Schreie aus der Wohnung und schaut nach dem Rechten.

Durch die vielen Darsteller kommt es immer wieder zu wechselnden Szenen und Aktionen, was aus dem Dreiakter ein temporeiches kurzweiliges Stück macht.

Helmut Melius

staffierte die

Bühne mit

vielen Möbel-

stücken aus

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