• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

FEUERWEHRBALL: Der Gestank lässt die Schmerzen vergessen

02.10.2006

ECKWARDEN ECKWARDEN - Mit turbulenten Szenen auf der Bühne sorgten die „Wattspöckers“ einmal mehr für eine ausgelassene Stimmung beim Eckwarder Feuerwehrball am Sonnabend im „Eckwarder Hof“. Mit dem Stück „De Düvelsblitz“ hatten die Laienschauspieler einen Vierakter einstudiert. „Wenn die Akte kurz genug sind, ist das insgesamt gar nicht so lang“, nahm Regisseur Torben Heinen den Gästen die Befürchtung, erst spät auf die Tanzfläche zu können.

Im Stück hat Jakob – exzellent dargestellt von Hans-Gerd Hansing – seinen Hof im Teufelsmoor vor 15 Jahren von der Brandkasse „sanieren“ lassen. Sein Knecht Michel (Ralf Bode) hatte ihn angezündet. Das war aber nicht die einzige Straftat. Jakobs Neffe Hugo (Dirk Töllner) und seine Frau Marlies (Ute Boedecker) waren schon immer scharf auf Jakobs Hof. Deshalb haben sie Jakobs Sohn und dessen Frau mit Knollenblätterpilzen vergiftet. „Die haben die den beiden einfach in die Pfanne geschmuggelt“, so Jakob.

Die Alleinerbin des Hofes ist nun eigentlich Jakobs Enkelin Bärbel (Sabrina Timmermann). Nur die hat keine Lust auf den Hof. Und wer weiß, vielleicht tun ihr Onkel und Tante auch etwas an, um an den Hof zu kommen. Zudem ist das Leben im Teufelsmoor recht beschwerlich. Ständig muss Knecht Michel seine rheumatischen Füße und Hände in Schweinemist baden, um die Schmerzen zu lindern. Wenn es auch nicht gegen Rheuma hilft, so lässt der Gestank zumindest die Schmerzen vergessen, erklärt Bärbel ihrem Freund Franz, der überraschend zu Besuch bekommt.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Franz „studiert in unserem Geschäft“, wie Opa Jakob gleich erkennt. Dann darf er auch seinen Hof und seine Enkelin haben, denn Jakob merkt, dass sein Ende nahe ist. Doch bevor der Notar (Wilfried Schröder) noch ein Testament aufsetzen kann, ist Jakob anscheinend schon tot.

Mit „De Düvelsblitz“ landeten „De Wattspöckers“ erneut einen großen Erfolg. Turbulent, gekonnt und immer mit der richtigen Mimik überzeugten die Darsteller das Publikum. Vor allem Hans-Gerd Hansing spielte den vergesslichen Opa Jakob überzeugend. Den Zuschauern war es eine Freude, denn phasenweise waren die Dialoge vor allem in Liebesdingen doch sehr zottig und fanden ihre Liebhaber in Eckwarden.

Wer sich das Theaterstück „De Düvelsblitz“ anschauen möchte, hat Gelegenheit dazu am Freitag, 6. Oktober, ab 20 Uhr mit anschließendem Freibier und Tanz sowie am Sonntag, 8. Oktober, ab 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen.

Nachdem sich der Vorhang geschlossen hatte, begann der Feuerwehrball erst so richtig. Ausgelassen gefeiert wurde noch bis in die Morgenstunden nach den Klängen der „Sunny Boys“.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.