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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

KONZERT: Der Meister-Organist zieht alle Register

04.07.2006

BLEXEN BLEXEN - Sein zehnjähriges Bestehen nahm der Förderverein Kirchenmusik in Blexen zum Anlass, einen ganz besonderen Gast in die St.-Hippolyt-Kirche einzuladen. Am vergangenen Sonnabend spielte kein Geringerer als Professor Elmar Schloter im Blexer Gotteshaus. Schloter ist ehemaliger Meisterschüler von Karl Richter, ständiger Organist des Sinfonieorchesters des Bayrischen Rundfunks unter Rafael Kubelik und ehemaliger Lehrer von Kreiskantor Johannes Kirchberg.

Rund 50 Musikliebhaber fanden sich am Sonnabend trotz WM-Fußball in der Blexer Kirche ein und lauschten gespannt den Orgeltönen des angekündigten Meisters.

Schon recht bald wurde klar, dass der sympathische Münchener Organist den hoch gestellten Erwartungen mit Leichtigkeit und Spielfreude gerecht wird. Die dem Anlass entsprechenden ausgewählten Werke seines Programms beinhalteten vor allem beschwingt virtuose und mitreißende Kompositionen von Meistern des Barocks bis hin zur Romantik.

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So begann er das Konzert mit dem abwechslungsreichen Orgelkonzert, op. 6, Nr. 6, g- Moll von Händel (1685 - 1759). Kammermusikalische Registrierungen, eine schwungvolle Fuge, volkstümliche Melodien und ein temperamentvolles Finale ließen die Aufführung dieses Werkes zu einem reinen, abwechslungsreichen Vergnügen werden.

Mit fröhlicher, an Orchestrionklänge erinnernde Musik, kombiniert mit schnellsten Läufen, gespielt mit ruhiger Souveränität und Leidenschaft, ging es mit dem Andante, F- Dur, KV 616 von Mozart (1756-1796) weiter.

Auch ein Werk von Bach (1685 - 1750) sollte nicht fehlen. In seiner faszinierenden Fantasie, G-Dur, BWV 572, stellte Elmar Schloter in verspielten, quirligen Läufen und einem vollgriffigen zweiten Teil seine technischen und interpretatorischen Qualitäten unter Beweis.

Musikalisch interessant waren ebenfalls die folgenden romantischen Kompositionen für Orgel. So wurde in der Abendsegen-Fantasie von Humperdinck (1854 - 1921) das berühmte Lied aus der Oper „Hänsel und Gretel“, „Abends will ich schlafen gehen“ vielseitig variiert. Den Spaß am Orgelspiel rundete Schloter schließlich in seinem etwa einstündigen Konzert mit der Orgelsonate, Nr. 14, op. 165, C- Dur von Rheinberger (1839 - 1901) schlüssig ab.

Stolz auf dieses Jubiläumskonzert konnten abschließend nicht nur der Solist, sondern auch der Organisator Johannes Kirchberg, Eide Feldhusen, Vorsitzender des Fördervereins Kirchenmusik, und die vielen dem Verein nahe stehenden Musikliebhaber sein.

In einem anschließenden Sektempfang im Gemeindehaus feierten sie schließlich gemeinsam mit dem Publikum in geselliger Runde das Jubiläum.

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