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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Die Faszination der Farben

06.07.2016

Jade „Meine Bilder, meine Radierungen sind Gedankenspiele, bei denen ich mir die Flächen, die Strukturen, die Farben als Wesen, als Gestalten, vorstelle, die in einen Dialog, manchmal auch in einen Kampf eintreten.“ Willibrord Haas, geboren 1936 in Schramberg (Schwarzwald), lebt seit vielen Jahren in Berlin und hat sich durch zahlreiche Ausstellungen in der ganzen Bundesrepublik einen Namen gemacht. In der Galerie Schönhof an der Bundesstraße 97 stellt Haas ab Sonnabend, 16. Juli, seine „Farbfantasien und Akte, Bilder und Radierungen der letzten Jahre“ aus. Die Ausstellung ist bis zum 18. September zu sehen.

Licht, Farben und ihr Zusammenspiel: Willibrord Haas bleibt material- und technikübergreifend seinem Grundthema treu. Mal strahlen seine Werke in feinen Lasuren aus Acryl, mal aufwendig als Farbradierung. Seine Acryl-Werke nehmen den Betrachter durch die kraftvoll und dennoch mit großer Zartheit über die Leinwand fließende Farbe gefangen. Gelb, Rot, Blau – Das vielfältige Spiel mit leuchtenden, warmen tiefen Farben lässt Willibrord Haas‘ unverwechselbaren Farbräume von höchster Transparenz, vielfältigem Spiel und beeindruckender Leuchtkraft entstehen.

Die Faszination für Farbe spiegelt sich ebenfalls in den Farbradierungen von Willibrord Haas wieder. In seiner Radierwerkstatt entstehen in langwierigen Arbeitsprozessen an der Kupferplatte großformatige Druckgrafiken, die in ihrer Dynamik und brillanten Farbigkeit die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten des Künstlers deutlich machen. Auch die Akte, mal als Radierung, mal als Giclée gefertigt, bestechen durch ihre ganze eigene Dynamik. „Das Ergebnis ist immer das Bild mit unverwechselbarem Charakter, das den Zufall ausschließt. Das Bild weist eine Logik auf, hat aber vor allem Charme. Das Bild vollbringt das Wunder, einzunehmen, zu begeistern, Energie auszustrahlen. Ja, es kann trösten, bringt aber vor allem das Glück, die Einheit von eigener Seele und Universum zu spüren.“

Bei der Ausstellungseröffnung am 16. Juli um 17 Uhr wird Willibrord Haas selbst die einführenden Worte sprechen. Musikalisch wird die Vernissage durch Improvisationen von Uwe Meyer am Flügel und Tammo Koch am Contrabass begleitet.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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