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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Volkstheater: Die Ganzkörpermassage beginnt am Fuß

21.03.2011

SCHWEI Viel Text mussten die Darstellerinnen der Laienspielgruppe Schwei auswendig lernen. Denn die neueste Inszenierung „Wat mutt, dat mutt“, die am Freitagabend eine gelungene Premiere im Hotel Schweier Krug feierte, sieht nur vier Schauspieler auf der Bühne, zwei Männer und zwei Frauen. Die nur aus Frauen bestehende Theatergruppe hatte wieder einmal zwei ihrer Akteurinnen in die Hosenrollen gepackt.

Jeanette Maschke mimte den fidelen Opa Jakob, der listenreich seinen Hof veräußern will und den Käufern vortäuscht, nicht mehr lang leben zu müssen. Jeanette Maschke war fast ununterbrochen im Einsatz und entsprechend umfangreich war ihr Textpart. Dennoch musste Topusterin Ilona Nolte nur selten eingreifen und ihr auf die Sprünge helfen.

Mit dicken Holzschuhen, einer braunen Cordhose mit Hosenträgern und einem karierten Hemd bekleidet konnte Jeanette Maschke durch viel Gestus und eine ausgesprochen schräge Gesichtmimik gefallen. Vor allem im zweiten Akt kam sie so richtig in Fahrt und spielte frei und ausgelassen, was durch ihre grunzenden und knurrigen Geräusche noch unterstützt wurde, sehr zum Gefallen der Premierengäste, die sich teilweise bogen vor Lachen.

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Vor allem in der Szene als Martha (Rita Netzlaff), die erst im zweiten Akt in Erscheinung trat, sich den rechten Fuß von „Jacko“ schnappte und ihn ordentlich durchwalgte, gerieten die Zuschauer aus dem Häuschen. „Endlich mal wieder ein richtiger Fall“, freute sich die neue Hofbesitzerin, die Jakob irgendwann auf die Schliche kommt und ihn sich nun erst recht zur Brust nimmt.

Für viel Gelächter sorgten auch die Pflegeutensilien wie Katheder, Infusionsbeutel oder XXL-Spritze, die Pflegerin Martha dem ach so kranken Hofbesitzer drohend vor die Nase hält. Mit Martha zog auch eine neue Lebensphilosophie ein, die weit über die Ganzkörpermassage hinaus geht: „Wat mutt, dat mutt.“

In die zweite Hosenrolle schlüpfte Rita Scherweit, die als Untermieter Kurt zunächst zum Hofbesitzer hält und ihm bei seiner Finte gegen Martha und ihre Tochter Karin (Nicole Scherweit) hilft, sich dann aber in Karin verliebt und ihr all die Ungereimtheiten und Lügen beichtet. Und Kurt ist auch ein großer Erfinder und will seinen neuen Dieselmotor an eine große Firma verkaufen.

Der lustige plattdeutsche Dreiakter aus der Feder von Bernhard Fathmann kommt am 25., 26. und 30. März sowie am 1. April jeweils um 20 Uhr im Schweier Krug noch einmal zur Aufführung.

Ilona Nolte bedankte sich bei Familie Peißig für die Möglichkeit, zu jeder Zeit üben zu können, bei Ernst und Udo Scherweit sowie bei Reinhold Netzlaff für den Bühnenaufbau und bei Annelisa Kleemeyer und Agnes Pargmann für ihre Unterstützung vor und hinter der Bühne. Für die Regie waren alle Beteiligten gleichberechtigt zuständig.

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