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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Karneval: Die Narren erobern den Western-Saloon

02.02.2015

Eckwarden Zeitweise recht rau ging es am Freitag und Sonnabend in der zum Western-Saloon umgestalteten Gaststätte Eckwarder Hof zu. Doch weder fielen Schüsse noch flogen die Fäuste. Dennoch gab es etliche Attacken, die jedoch verbaler Art auf das Zwerchfell der rund 400 Besucher der beiden Karnevals-Prunksitzungen der Dorfgemeinschaft Eckwarden abzielten. Die standen in diesem Jahr in dem Motto „Feiern bis zum Rest – Eckwarden wird Wildwest“.

Rund 60 Akteure auf der Bühne präsentierten ein fast vierstündiges närrisches Programm mit Büttenreden, Sketchen und tänzerischen Darbietungen. Dabei nahmen Eckwardens Karnevalisten neben allgemeinen Alltagsproblemen wie das Abnehmen und die Erotik auch lokale Themen aufs Korn.

Den physikalischen und mathematischen Berechnungen von Lucky Luke alias Lukas Büsing vermochten Eckwardens Narren kaum zu folgen. Seine Feststellung, wer in Eckwarden mal klein als Karnevals-Präsident angefangen hat, der könne dort mal ganz groß herauskommen, landete einen Lacherfolg. Sie galt Meent Bruncken, der bei der verlorenen Butjadinger Bürgermeisterwahl in Eckwarden gesiegt hatte.

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Mit einem Sketch und einer etwas veränderte Parodie auf Michael „Bully“ Herbigs Film „Der Schuh des Manitu“ ließen die „Wattspökers“ Tanja Heinen, Torben Heinen, Ingo Laddach und Tobias Cornelius die Stimmung im Saal deutlich ansteigen.

Nicht nur am sehr coolen Banker Timo Plümer, der auch für solch ein Ereignis ein auszufüllendes Formular hatte, sondern zudem am vergessenen Fluchtwagen, den sie durch ein Taxi zu ersetzen versuchten, scheiterten die beiden Bankräuber Johann Evers und Jannes Bergsma.

„Apanatschi“ Alie Siefken und „Old Shatterhand“ Christoph Thien – wohl der verbale Höhepunkt der 119. Eckwarder Prunksitzung – hatten bei ihrem Streifzug durchs Land so allerlei Beobachtungen gemacht. So auch die, dass Eckwarden künftig wohl schneller zu Fuß als mit dem Auto zu erreichen ist, da der desolate Zustand der Straßen zu immer drastischeren Geschwindigkeitsbegrenzungen führt. Mit Helene Fischers Hit „Atemlos“, für den Eckwarder Karneval etwas umgetextet, brachte das Duo den Western-Saloon zum kochen.

Mit dem Problem der Straßenschäden und anderen Alltagssorgen setzten sich Ute Boedecker und Dietmar Wiggers vom Klöppelclub auseinander, ehe der gesamte Club dann erneut seine tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis stellte.

Zur einer Institution beim Eckwarder Karneval könnte die Butjenter Tagesschau mit ihren Moderatoren Clair Grube (Corinna Evers) und Uhu Kleber (Timo Plümer) werden. Die von ihnen verlesenen Nachrichtung wie die Neubesetzung des Ranger-Postens im Langwarder Groden wurden mit eigens dafür gedrehten kurzen humorvollen Filmen dokumentiert.

Als „Die dreisten Zwei“ stiegen Ines Conrady und Tobias Bruncken in die Bütt. Der Name des Duos war Programm, denn Ines Conrady nahm die wehleidigen Männer aufs Korn und hatte allerlei auch zum Thema Erotik zu sagen, wobei sie Tobias Bruncken mit doppeldeutigen Reimen unterstützte.

Einen schweißtreibenden Auftritt hatten diesmal „Die 3 von der Tankstelle“. Dirk Töllner, Thomas Mahlstede und Hans-Gerd Hansing wagten gemeinsam mit je zwei Begleiterinnen ein flottes Tänzchen, wobei es sich bei den „Partnerinnen“ um Puppen handelte. Ein Gestänge sorgte für hinreißende synchrone Bewegungen der Trios.

Die tänzerischen Glanzpunkt lieferten einmal mehr die Südstrandteens mit dem obligatorischen Gardetanz und einer Disco-Choreographie sowie die Gruppe Skydance mit einem sehr gelungenen Western-Tanz.

Eckwardens Karnevals-Präsident Johann Evers („Das ist alles kein Problem“) und sein Viererrat führten souverän und humorvoll durch das Programm. Das verfolgten am Freitagabend auch Abordnungen des Karnevalsvereins TaTaah Butjadingen und des Bürgervereins Ellwürden. Auch ihnen gebührte für ihr Kommen ein dreifach donnerndes „Ellwürden – Ahoi“.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
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Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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