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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

KULTUR: „Dieses Museum macht Spaß“

29.09.2007

tag der offenen tür am sonntag

Das Schiffahrtsmuseum lädt an diesem Sonntag von 13 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür im Borgstede & Becker-Haus ein. Stündlich werden bis 16 Uhr Führungen durch die neu gestaltete Dauerausstellung angeboten, der Musiker Lothar Schneider unterhält um 13.30 und 15 Uhr mit dem Akkordeon, für Kinder gibt es ein umfangreiches museumspädagogisches Programm.

Zur Wiedereröffnung sparten die rund 200 geladenenen Gäste nicht mit Lob. Landrat Höbrink sieht das Schifffahrtsmuseum für die Zukunft gut aufgestellt.

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von lore timme-hänsel

brake „Dieses Museum macht Spaß“, freute sich Niedersachsens Kultur- und Wissenschaftsminister Lutz Stratmann über den gelungenen Um- und Ausbau des Borgstede & Becker-Hauses des Schiffahrtsmuseums. Am Freitag wurde das Haus im Beisein von rund 200 geladenen Gästen feierlich wiedereröffnet. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Shantychor Bootsmannkaffee

Neben Minister Stratmann begrüßte der Vorsitzende des Schiffahrtsmuseums, Klaus Müller, unter anderen seine Königliche Hoheit Herzog Anton Günther von Oldenburg, den Landtagsabgeordneten Björn Thümler, Landrat Michael Höbrink, den Präsidenten der Oldenburgischen Landschaft, Horst-Günter Lucke, die Vertreter der beteiligten Stiftungen und die Bürgermeister der Städte Elsfleth, Nordenham und Brake. Er dankte ihnen für ihre Unterstützung beim Um- und Ausbau und den Museumsmitarbeitern für ihren tatkräftigen Einsatz.

Mit dem seit 1999 verfolgten Ausbau der Häuser werde eine solide Grundlage für die Zukunft des Schiffahrtsmuseums geschaffen, verwies Müller mit dem Haus Elsfleth und der Überarbeitung der Schausammlung im Telegraph auf zwei weitere Großprojekte. Für deren Finanzierung werde man erneut an die Türen des Ministeriums und der Stiftungen klopfen, kündigte er an und bat: „Lassen Sie uns herein.“

Zur maritimen Wirtschaft und Wissenschaft in Niedersachsen gehöre auch der Umgang mit maritimen Traditionen, erklärte Stratmann. Darüber müsse man junge Menschen neugierig machen auf Wirtschaft und Wissenschaft. „Wir brauchen 100 000 Ingenieure in den nächsten Jahren“, unterstrich er.

„Dieses Museum ist ein Kleinod und für die Zukunft gut aufgestellt“, würdigte Landrat Michael Höbrink das unermüdliche ehrenamtliche Engagement und Beharrungsvermögen von Klaus Müller. Das Schiffahrtsmuseum repräsentiere auch die Geschichte des Landkreises Wesermarsch und dürfe nie in Frage gestellt werden, betonte er.

Die Gesellschaft habe die Pflicht, ihre Geschichte und Kultur zu bewahren, sagte Bürgermeister Roland Schiefke. Dass Geschichte modedrn ist, erlebe man in diesem Museum.

Die Umgestaltung des Hauses und die moderne und zielgruppenorientierte Präsentation der Exponate lobten Dr. Sabine Schormann, Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, und Dr. Stephanie Abke, Geschäftsstellenleiterin der EWE-Stiftung. Das Geld der Stiftungen sahen sie gut angelegt.

„Museen laufen dem Zeitgeist hinterher, damit die Besucher nicht an ihnen vorbei laufen“, führte Museumsleiter Dr. Carsten Jöhnk in die Konzeption des Schiffahrtsmuseums ein. Das Museum wolle anspruchsvoll und abwechslungsreich unterhalten. Seine Stärke sei das Original, das Exponat lade zum Staunen und zur Interpretation ein. Damit sei ein Museum authentischer als die Inszenierung historischer Erlebniswelten.

Davon überzeugten sich die Gäste auf einem Rundgang durch das Borgstede & Becker-Haus, dem sich ein Imbiss im Museumsgarten anschloss.

„Wir müssen die Neugierde in die Köpfe der jungen Menschen

zurückpflanzen“

lutz stratmann

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