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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Donnernder Applaus für Schlager der 50er und 60er

02.08.2016

Neuenbrok Diesen Begriff gibt der Duden nicht her: was ist ein „Tortenschlager“? In der Neuenbroker „Klecksklause“ fällt Edith Koschnicks Antwort denkbar knapp aus: „Das ist erst Torte, dann Schlager!“ Der Kaffee ist getrunken, die leckeren Torten sind verputzt, aber immer noch kommen Gäste mit der Hoffnung auf ein noch freies Plätzchen.

Eng zusammen rücken heißt wieder einmal die Devise auf der Tenne des alten Neuenbroker Bauernhauses und die Hausherrin – Edith am Sonntag als Gesangssolistin beim Konzert „Tortenschlager“ – genießt die kurze Stille, bevor sie mit ihren Mitstreitern Werner Schwarz (Akkordeon und Arrangements) und Axel Draeger (Kontrabass) loslegt.

„Tortenschlager“ – das sind bei diesem herrlich fröhlichen Konzert die Lieder der vergangenen Jahrzehnte, vornehmlich die der 50er und 60er Jahre. Damals schlugen die Schlager oft so heftig ein, dass sie heute noch jeder mitsummen oder mitgrölen kann. In der „Klecksklause“ wird nicht gegrölt, sondern mit Inbrunst mitgesungen, textsicher begleitet das Publikum die Reise des Trios in die Stadt der lieben Liebenden.

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Davon – Paris natürlich – schwärmte schon 1967 das Mädel mit der unverkennbaren Frisur. Mireille Mathieu, der Spatz von Avignon, fühlte sich auch „Hinter den Kulissen von Paris“ durchaus zu Hause.

Egal in welchem Jahrzehnt, die Pariser Kitschkiste hatte an Schlagern so einiges zu bieten und mit Verve poliert Edith Koschnick die alten Gassenhauer musikalisch auf. „I love Paris in the sunshine“, hieß es in Cole Porters Musical „Can Can“, den deutschen Text sang Caterina Valente: „Ganz Paris träumt von der Liebe“. Besagte Liebe sei ein „seltsames Spiel“ hatte Connie Francis herausgefunden und dass man in dieser Angelegenheit lieber den „Abendwind“ befragen sollte, darüber grübelte 1965 Francoise Hardy nach.

Zu jedem Song weiß Edith Koschnick ein paar Hintergründe oder Anekdoten und wer über Schlager der 50er und 60er spricht, der kommt um den Namen Ralph Siegel nicht herum.

Nach Romantik pur jetzt knallharte Fakten: „Ich will ’nen Cowboy als Mann“. Klar, dass Gitte lieber einen mit Sixpack ausgestatteten Lassoschwinger Hand und Herz schenkt, als dem Langweiler von der Bundesbahn.

„Unter fremden Sternen“ und über „Heißem Sand“ interpretiert das Trio die Reisewelle der in den 60ern reisewütigen Deutschen. Mit Freddy hatte man „Heimweh“, mit Alexandra „Sehnsucht“, dagegen half ein Nana-Mouskouri-Rezept mit „Weißen Rosen aus Athen“. Am Sonntag heimst das Trio für seine nostalgische Schlagerreise donnernden Applaus ein und weil es so schön war, mag man gar nicht mehr zurück in die Gegenwart. Gegen diese Realitätsferne gibt es zum Glück ein Rezept – und darauf steht: Zugaben!

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