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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kulturmühle: Dragseth verdient ein großes Publikum

10.11.2015

Berne Der Weg zur Kulturmühle Berne hat sich am Freitagabend sowohl für die Folkband „Dragseth“ als auch für das Publikum gelohnt. Die Überschaubarkeit des Publikums war dabei kein Maßstab für die Qualität der nordfriesischen Band – das Trio wartete mit einem facettenreichen Programm auf.

Die Idee zum Konzert stammte von Karin Dialer-Strackerjan von der Kulturmühle. Die Vielseitigkeit der Band habe sie schon immer begeistert. „Die Musiker haben tolle melodische Stimmen, die unter die Haut gehen.“

Manuel Knortz und Kalle Johannsen spielten zuerst 25 Jahre als Duo. Nach einem Intermezzo als Quartett sind sie nun seit gut einem halben Jahr mit Jens Jesse als Trio unterwegs.

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In angenehmer Wohnzimmeratmosphäre stimmte das Trio den Abend mit einer A-cappella-Version von „Wind and Tides permitting“ ein, die den Zuhörer nicht ahnen ließ, welcher Instrumentenreichtum im Folgenden noch kommen würde.

Mit dem zweiten Lied des Abends, „The Lowlands“, welches einer der Lieblingssongs der Husumer Band ist, nahm die Band Fahrt auf. Die Umbauphase zwischen den Liedern wurde von den Interpreten kurzweilig und humorvoll mit Anekdoten zum Inhalt des Liedes oder seiner Entstehung überbrückt.

Das Programm der Band glänzte bis zum letzten Lied durch das abwechslungsreiche Repertoire. Hierzu gehörten gleichermaßen Eigenkompositionen in Platt- und Hochdeutsch sowie Coverversionen aus der anglo-amerikanischen Tradition.

Eine besondere Spezialität der Band sind jedoch Literatur-Vertonungen von Dichtern. Sie lassen Werke wie Hebbels „Sie sehen sich nicht wieder“ oder Klaus Groth’s „Min Jehann“ aufleben und verleihen ihnen eine neue Aktualität.

Die Harmonie der Liedkompositionen kam besonders stark in den plattdeutschen Liedern zum Tragen. Dabei wurde die Botschaft des Liedes nicht zuletzt über die Instrumentalsoli in den verschiedenen Stücken von Klarinette, Tin Whistle, Chalumeau (Knortz), Knopfakkordeon, Mundharmonika (Johannsen) oder Gitarre und Banjo (Jesse) überbracht. Gerade in diesen Momenten, in denen das Verstehen des Textes in den Hintergrund trat, erreichte die Musik direkt das Herz und lud zum Träumen ein. Der Abend verklang mit „Wind and Tides permitting“. Das Publikum kam der Aufforderung, in den Refrain mit einzusteigen, gerne nach. Die Musiker ernteten Applaus und Zugaberufe. „Dragseth“ dankte mit drei weiteren Stücken.

Unter den Zuhörern in der Kulturmühle waren nicht nur treue Veranstaltungsgänger wie Familie Zauzich aus Moorriem sondern auch „Dragseth“-Fans aus Stade. Der Grundtenor der Zuhörer korrelierte mit der Meinung Elisabeth Bilkes: „Die Band ist sehr gut. Besonders die Vielfältigkeit der Instrumente hat mir gefallen. Schade, dass so wenig Publikum da war, sie haben mehr verdient.“

Die Abstinenz der Berner bei Veranstaltungen in der Kulturmühle ziehe sich durch das ganze Veranstaltungsjahr. „Die Resonanz dieses Jahr ist miserabel“ so Vorstandsmitglied Walter Focke. Für das kommende Jubiläumsjahr werde ein Veranstaltungsprogramm geplant, welches auch die Jugendlichen ansprechen solle.

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