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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Drei Bands lassen die Jahnhalle erbeben

27.03.2012

NORDENHAM Nach langem Warten war es am Sonnabend endlich wieder soweit: Das Jugendparlament der Stadt Nordenham veranstaltete einen seiner bereits legendären Konzertabende Namens „JuPa-Jam“. Zum mittlerweile 7. Mal trafen sich die jungen Fans der live gespielten Musik in der Jahnhalle. Auch wenn sich die Besucherzahl niedriger war als in den Vorjahren, zeigte sich Harald Golkowski, der Leiter der städtischen Jugendarbeit, zufrieden mit der Resonanz. Insgesamt 150 Besucher kamen ins Kulturzentrum.

Nach der kurzfristigen Absage der Braincops – ihr Schlagzeuger hatte sich verletzt – verblieben noch drei Bands, um den Abend perfekt zu machen. Zum Auftakt spielten die Jungs von Cold Choice aus Stadland. Das Quartett legte auch gleich stimmungsvoll los. Songs von Kid Rock, Limp Bizkit bis hin zu verrockten Covern von Genesis lassen von der jungen Band noch viel erwarten. Kleine rhythmische Defizite ließen sich gern überhören – denn die jungen Männer musizieren erst seit ein paar Monaten zusammen. Den Namen Cold Choice sollte man dennoch im Hinterkopf behalten, denn von ihnen wird man hoffentlich noch viel Rockiges hören.

Nach einer kurzen Umbaupause enterten die Lokalmatadore von The Mental Blank die Bühne. Sichtlich nervös zeigte sich die neue Sängerin der Band, was auch kein Wunder war, war es doch das erste große Konzert, das sie am Mikro bestritt. Doch nach einer kleinen Warmlaufphase machte sie einen tollen Job. Großen Anteil daran hatten aber auch die vier, für ihre jungen Jahre exzellenten Musiker, die ihr den Rücken stärkten.

Quer durch die Charts, oft rockig und punkig, zeigte sich das Bühnenprogramm. Einer der Höhepunkte war das Cover von „Highway to Hell“ der Urgesteine AC/DC, das selbst bei dem jungen Publikum für Beifallsstürme sorgte. Ein sehr lustiger Luftgitarren-Wettbewerb, ein respektables Schlagzeugsolo und eine lange Zugabe rundeten dann den fabulösen Auftritt des Quintetts ab.

Den Schlussakkord des Konzerts, auch wenn es ein beachtlich lauter war, setzten die Jungs von der Band First Friday. Der harte Sound des Quartetts ließ fast die Wände der Nordenhamer Jahnhalle erschüttern und war nichts für Warmduscher.

Aber auch brüllender Gesang und harte Gitarrenriffs haben ihre Fans. Diese fanden sich dann pogend, wild tanzend und headbangend vor der Bühne ein. Das beachtliche Soundgewitter, gepaart mit der wilden Fanmeute, war für viele Gäste dann doch ein wenig zu viel, und so lichteten sich langsam die Reihen. Beim JuPa-Jam ist musikalisch aber alles erlaubt und so freuen sich garantiert viele junge Bands und deren junge Fans auf die achte Auflage des Konzertabends.

Cold Choice: Nicklas Kanthack (Gesang), Karsten Hannbohn (Drums), Kevin Plaisier (Gitarre), Fabian Wulff (Bass)

The Mental Blank: Emily Hartinger (Gesang), Tim Ganzert (Gitarre), Rico von Hollen (Gitarre), Alex Stührenberg (Bass), Elias Pitschmann (Drums)

First Friday: Julian Kluge (Gesang), Tim Ganzert (Gitarre), Thimo Schindler (Gitarre), Joris Wegner (Bass), Chris Marechal (Drums)

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