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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Drei Bands lassen es richtig krachen

10.07.2012

NORDENHAM Der Konzertabend in der Jahnhalle wurde nicht zu unrecht für „Freunde der härteren Gangart“ angepriesen und wohl dem, der sich Vorsorge in Form von Ohropax eingepackt hatte.

Drei Bands der Nordenhamer Musikszene wollten beweisen, dass sie es richtig krachen lassen können. Den Anfang machte die Formation Namens „The Clubs“. Den fünf Jungs war es kaum anzusehen, dass die Bandgeschichte auf gute acht Jahre zurückblickt. So war dann auch kein Wunder, dass sie trotz ihres jungen Alters richtig losrockten.

Coversongs von Onkelz

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Coversongs von Blur, Extrabreit und den Onkelz waren ihr Metier und dem Publikum gefiel es so sehr, dass sich schon nach wenigen Takten die ersten zum Pogen hinreißen ließen.

Was dann folgte, lässt sich am besten als Generationswechsel bezeichnen und das nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum. Motherdog, eine Band, die erst seit gut fünf Jahren existent ist, aber deren Mitglieder zum Großteil seit über zwei Dekaden zusammen „mucken“.

Ihre deutschen Texte versinnbildlichen die Problematik der Gegenwart und die Gangart ist hauptsächlich rockig. Doch dann virtuos, leise und verträumt, bevor die Zuhörer die Reibeisenstimme von Markus, besser bekannt als „Lucky“ Gerdes, auf den harten Boden der Konzerthalle zurückholt.

Die junge Pogogesellschaft verzog es derweil vor die Jahnhalle oder vor den Tresen, währenddessen es sich der Genießer vor der Bühne gemütlich machte und den herrlichen Motherdog-Klängen frönte.

Der musikalische Abend wäre da schon perfekt gewesen, aber es sollte noch wilder und vor allem lauter weitergehen. Das Publikum ließ es schon erahnen, sehr viele trugen nämlich Shirts mit dem Aufdruck „Tosh“. Dieses bedeutet frei übersetzt so viel wie „Wirrwarr“ oder „Gewirr“ und wenn man nun bei einem Konzert der gleichnamigen Band das wilde Getanze der Fans aus der Ferne betrachtet, merkt man zusehends, dass dieser Bandname sehr gut ausgewählt wurde.

Wummernde Bässe

Wummernde Bässe, schreiende Gitarrenriffs, dazu exorbitant gutes Bühnenlicht und ein energiegeladener Fabian Krull als Sänger, ließen das altehrwürdige Jahnhallengemäuer so richtig in den Grundfesten erbeben. Wen es bis dahin an der Seite oder am Tresen gehalten hatte, für den war es nun an der Zeit, die hoffentlich mitgebrachte Tinitusvorsorge in die Ohren zu friemeln, sich in das Wirrwarr vor der Bühne zu stürzen, zu pogen und den spießigen Alltag Alltag sein zu lassen.

„Schön war’s…“ werden viele am nächsten Tag gesagt haben und über ihre blauen Flecken gestrichen haben, die sie als stolze Wunden des wilden Tanzes davongetragen haben – und sich auf das nächste Wochenende freuen, denn dann ist das Fonsstock-Festival am Weserstrand – gleich zwei Tage mit toller Musik und auch wieder mit der Band Tosh.

Mit dabei waren in der Jahnhalle: The Clubs mit Sänger Jan-Eric Oltmanns, Silas Ackermann (Gitarre), Sebastian Stern (Gitarre), Meinard Voskamp (Schlagzeug), Tino Wallrath (Bass).

Motherdog: Sänger Markus „Lucky“ Gerdes, Detlef Bühse (Gitarre), Marvin Schulz (Gitarre), Tobias Dahle (Bass), Olli Kallenbach (Schlagzeug).

Tosh: Sänger Fabian Krull, Dennis Zimmermann (Gitarre), Pascal Fischer (Gitarre), Marco Wolanski (Bass), Cay Felsmann (Schlagzeug).

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