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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Musiksommer Wesermarsch startet temperamentvoll

20.05.2019

Eckwarden Es gibt nur wenige, die einem Saxophon bei ihrem ersten Kontakt mit dem Instrument auf Anhieb saubere Töne entlocken. Jürgen „Dick“ Bömer alias Gentleman Dee gehört dazu. Der Paderborner spielt seit seinem neunten Lebensjahr Saxophon. In den Niederlanden absolvierte er später eine Gesangsausbildung. Jetzt stand der Musiker, der auch bereits im Fernsehen aufgetreten ist, erstmalig in Eckwarden auf der Bühne.

„Lok meets Saxophone“ lautete der Titel der Auftaktveranstaltung des Musiksommers Wesermarsch, der sich über alle neun Kommunen des Landkreises erstreckt. Die Eröffnung im Lokschuppen Eckwarden war von der Butjadinger Tourismus-Servicegesellschaft organisiert worden. „Ich kenne Gentleman Dee noch aus meiner Oldenburger Zeit“, sagte Veranstaltungsleiterin Melanie Schmidt. „Ich wollte hier in Butjadingen zeigen, welch tolle Musik er macht.“

Gleich drei Sets mit einer quirligen Mischung aus Rock, Pop, Blues, Jazz und sogar Schlagern präsentierte der energiegeladene Saxofonist und Sänger seinen etwa 130 Zuhörern. Das Spektrum reichte von Frank Sinatras „New York, New York“ und Cat Stevens „Father and son“ über Celine Dijons „Titanic“ bis hin zu dem Evergreen von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“.

Diese bunte Auswahl kam bei den Musikfreunden verschiedenster Altersgruppen richtig gut an. Von Anfang an wurde begeistert mitgeklatscht, anerkennend gepfiffen. Einige tanzten, andere sangen mit oder zückten sofort ihre Handys, um kleine Erinnerungsvideos zu drehen.

„Die Leute hier sind total offen für alles. Man merkt ihnen an, dass sie Spaß haben“, freute sich Gentleman Dee schon nach seinem ersten Set.

Von Anfang an lieferte er eine tolle Bühnenshow. Publikumsanimation ist für ihn ein Leichtes. Egal, ob singend oder am Saxophon, der 50-Jährige mit der ausdrucksstarken tiefen Stimme ist ständig in Bewegung. Er verfügt über unglaublich viel Power und Improvisationstalent.

Da werden die Originaltexte der gecoverten Songs spontan verändert. Dann wieder verlässt der Musiker die Bühne, um einzelne Besucher im Lokschuppen direkt in das Bühnenprogramm mit einzubinden. Im Nu hält er wieder sein Saxophon in der Hand, das er auch tanzend ganz leicht zu spielen scheint.

Gut gewählt für die Eröffnungsveranstaltung des Musiksommers Wesermarsch, der an ungewöhnlichen Orten Live-Musik bietet, war ebenso die Location. Der Lokschuppen, ein alter Ziegelsteinbau, in dem früher die Lokomotiven der Butjenter Bahn standen, bietet ausreichend Platz für Konzertbesucher. Er vermittelt ein ganz besonderes, fast schon nostalgisches Flair.

Die Akustik ist gut und auch das Außengelände, auf dem am Freitag Strandkörbe im Halbkreis, mehrere Bierzeltgarnituren, Boxen und Feuerstellen aufgebaut waren, wurde von vielen bei gutem Wetter genutzt, um einen Klönschnack mit Freunden und Bekannten zu halten. Die Tourismusgesellschaft kann sich durchaus vorstellen, die Räumlichkeiten in Zukunft stärker zu nutzen.

Vor, während der Pausen und nach dem tollen Live-Konzert sorgte DJ Marc van Damme aus Leer für Partystimmung. Der Ostfriese, der den kurzfristig erkrankten DJ Peter Pride ersetzte, hatte vor allem Musik aus den 1990ern und 2000ern mit im Gepäck. Gefeiert wurde bis in den späten Abend hinein. Die letzten Besucher verließen erst gegen halb eins das Gelände Am Lockschuppen 2. Viele bedankten sich bei den Veranstaltern für den tollen Abend.

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