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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Liebes-Chronik als Ass im Ärmel

22.03.2018

Eckwarden Ein lauer Sommerabend vor der Gaststätte Zur dicken Eiche. Hier tagt der Gemeinderat von Grummelshagen. Doch so lau der Abend auch ist, die Stimmung ist alles andere als friedlich. Ganz im Gegenteil, die Ratsmitglieder liegen sich kräftig in den Haaren. Dass es trotzdem jede Menge Spaß gibt, nämlich fürs Publikum, das liegt an der tollen Leistung der Eckwarder Wattspöker. Die begeisterten am Dienstagabend mit der Premiere ihrer neuen Komödie „De Wunnerdoktor“.

Grummelshagen soll Luftkurort werden. Das ist der ehrgeizige Plan von Bürgermeisters Philipp Musenbrink (Dirk Töllner). Dafür muss das Dorf jedoch moderner werden. Nur noch Hochdeutsch soll künftig gesprochen werden, nicht mehr das rückständige Platt, lautet eine Forderung Musenbrinks.

Der Bürgermeister ist zugleich Gastwirt und kann sich über mangelnden Absatz seiner hochprozentigen Getränke nicht beschweren. Für die flotte Bedienung sorgt seine liebe Ehefrau Emma (Monika Peters). Tochter Tine (Svea Boedeker) hat derweil unter der Herrschsucht ihre Vaters zu leiden. Denn ihr macht der Bürgermeister genau so klare Ansagen wie den Kollegen im Gemeinderat. Besonders häufig gibt es auch Streit mit der altjüngferlichen Anastasia Kümmeldick (Alie Siefken). Die ehemalige Lehrerin ist die selbst ernannte Sittenwächterin des Dorfs, und die Trinkfreudigkeit der Gemeindevertreter ist ihr schon lange ein Dorn im Auge.

Das größte Problem ist jedoch Wunderdoktor Jan Vosskämper (Ralf Bode). Der kuriert zwar zu aller Zufriedenheit seit Jahrzehnten Mensch und Vieh in der Gemeinde, ist aber eben kein Arzt und passt somit nicht in einen Luftkurort. Der Wunderdoktor muss weg, verfügt der Bürgermeister – und reißt sich direkt dessen Praxis unter den Nagel, um sie zur Pension „Waldfrieden“ umbauen und gleichzeitig noch eine Kurpraxis mit einem „richtigen“ Arzt darin unterzubringen.

Doch der „Wunnerdoktor“ lässt sich die Butter so schnell nicht vom Brot nehmen. Er hat noch ein Ass im Ärmel, nämlich eine Liebes-Chronik mit allerlei „Jugendsünden“ der jetzigen Honoratioren. Und weil der Pillendreher und Quacksalber durchs Ohr gebrannt ist, lässt er als neuen Mediziner seinen Pflegesohn Hans (Oliver Verhoef) inkognito beim Bürgermeister vorsprechen. Als der erste Kurgast, Fräulein Betty (Ute Boedeker), auftaucht, nimmt das Spiel aus Intrigen und Verwirrungen so richtig Fahrt auf.

Das Ensemble der Wattspöker, zu dem auch Timon Bode, Christoph Thien, Tobias Cornelius, Andy Ostendorf und Carsten Brockhof gehören, präsentiert sich beim „Wunnerdoktor“ bestens aufgelegt. Das Publikum hatte jede Menge Spaß und bedankte sich mit kräftigem Beifall.

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