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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kulturhaus: Ehepaar Remmers zieht Bilanz nach dem ersten Jahr

24.06.2017

Langwarden Kinder, wie die Zeit vergeht, müssen sich Magdalene und Michael Remmers wohl denken, denn ihr Kulturhaus am Wattenmeer in Langwarden besteht bereits seit einem Jahr. Das soll natürlich gefeiert werden. An diesem Samstag, 24. Juni, findet zum Jahrestag deshalb ein Sommerfest im und um das Kulturhaus statt.

Ab 11 Uhr können Besucher auf dem Floh- und Kreativmarkt stöbern. Etwa zehn bis 15 Aussteller erwarten Magdalene und Michael Remmers. Es werden unter anderem Lampen, Dekorationen, Accessoires, und Kreatives mit Blumen angeboten. Auch Bratwurst, Kuchen und Kaffee steht für die Besucher bereit.

Lange hatte Michael Remmers darauf gewartet, mehrfach hatte er es angekündigt, an diesem Samstag ist es nun endlich soweit: Das Gauß-Schild, das in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Niederländisch) auf den Universalgelehrten hinweist, soll am Kulturhaus befestigt werden. Carl Friedrich Gauß war im Jahre 1825 in genau diesem Haus in Langwarden zu Gast, um zwei Wochen lang trigonometrische Vermessungen vorzunehmen.

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Auch die ersten Kunstpfähle, mit denen das Ehepaar Remmers den Ort „etwas bunter“ machen will, sollen präsentiert und am Kulturhaus aufgestellt werden. Sie weisen zum Beispiel auf die ehemalige Mühle und den alten Langwarder Hafen hin.

In Zukunft sind Workshops geplant, in denen die Langwarder ihren eigenen Pfahl gestalten können. Wenn es nach Magdalene und Michael Remmers geht, weisen diese kleinen Kunstwerke bald vor jedem Haus in Langwarden auf seine historischen oder aktuellen Bewohner hin.

Als Höhepunkt des Sommerfestes treten am Abend ab 20 Uhr die Ruhwarder Saitenhiebe auf. Sie wollen in ihrem Konzert ihre persönlichen Lieblingsstücke aus 23 Jahren Bandgeschichte präsentieren.

Viel hat das Ehepaar Remmers schon erreicht. Das alte Haus haben sie renoviert. Doch im oberen Stockwerk ist noch immer einiges zu tun. Dort gibt es bisher weder Wasser noch Strom. Das Café im Erdgeschoss ist dafür bereits gemütlich eingerichtet. Außerdem wurde ein kleines Museum zur Kartographie und natürlich zu Carl Friedrich Gauß eingerichtet.

Es gab diverse Kunst und historische Landkartenausstellungen, unter anderem mit Werken von regionalen Künstlern wie Franz Radziwill, Jan Oeltjen, Willy Hinck und Trude Rosner-Kasowski.

Eine der Außenwände ziert die größte gedruckte Mercatorkarte. Die beiden Gaußtage mit Vorträgen und Musik waren ausverkauft, freut sich Michael Remmers. Außerdem wurden das Brunnenfest und der Internationale Frauentag im Kulturhaus gefeiert. Mit dem ersten Jahr sind die Remmers zufrieden. „Aber es geht ja immer noch besser“, findet Magdalene Remmers.

Das Paar hat deshalb noch viel vor. Aus dem Garten hinter dem Haus wollen die beiden einen Skulpturengarten machen, in dem sich Künstler verewigen können. Den Floh- und Kreativmarkt würde Magdalene Remmers gerne zu einer kleinen Landpartie ausbauen, die monatlich, zumindest aber alle zwei Monate stattfinden soll.

Und natürlich will Kartograph Michael Remmers auch im nächsten Jahr mit seinem Gauß-Tag an den Universalgelehrten und dessen Aufenthalt in Langwarden erinnern.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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