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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

PREMIERE: Ein Bigamist in argen Nöten

28.01.2006

BRAKE BRAKE - Die Szenerie in der plattdeutschen Komödie „Sex na Stünnenplan“ gleicht einem Irrenhaus. Nur weil eine alte Dame dem vermeintlichen Räuber ihre Handtasche auf den Kopf gehauen hat, gerät der Stundenplan des Bigamisten Klaus Bruns (Klaus Pflug) gehörig durcheinander. Statt zum Kuscheln mit Ehefrau Beate (Sonja Wessels) in Rodenkirchen landet er nach stationärer Behandlung bei Ehefrau Martina (Christine Ulrich) in Brake.

Schwer zu verstehen? Macht nichts, den Zuschauern geht es zunächst nicht besser. Als aber beide Ehefrauen auf einem Sofa sitzen und mit der Polizei telefonieren wird klar: die sitzen gar nicht nebeneinander. Das Sofa steht sowohl in Brake als auch in Rodenkirchen.

Und dann wird es richtig turbulent. Klaus versucht seinen Stundenplan wieder auf die Reihe zu bekommen. Er muss zu Beate. Dort angekommen nimmt das Unheil seinen Lauf. Was er auch plant, es sind immer die falschen Leute zur falschen Zeit am falschen Ort. Sei es Kommissar Täuber aus Brake (Fritz Schlingmann) oder Kommissar Pawlik aus Rodenkirchen (Klaus Manzau), sein schwuler Braker Nachbar Ralf Gärtner (Klaus Decker) oder die warmen Nachbarn in Rodenkirchen (Dieter Schröder und Friedrich Naber).

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Um der jeweiligen Situation zu entfliehen, baut Klaus Bruns ein Lügengebilde nach dem anderen auf, in dessen Konsequenz die Personen wild durcheinander mutieren. Der schwule Ralf wird zum Landwirt, hat plötzlich ein Kind mit Martina, Beate wird zum Transvestit und in höchster Not outet sich Klaus als Geliebter von Ralf.

Das tempogeladene Stück riss die Zuschauer von einer Überraschung in die nächste. Nichts war vorhersehbar, Pointen fielen wie aus heiterem Himmel und es ging manchmal an die Schmerzgrenze der Lachmuskeln.

Hut ab vor der punktgenauen Inszenierung von Armin Tacke, der aus dem englischen Original von Ray Cooney jede nur denkbare Ein-, Zwei- und Doppeldeutigkeit herausgekitzelt hat.

Hochachtung vor der Bühnencrew, allen voran Klaus Pflug in einer Paraderolle, die er perfekt meisterte. Christine Ulrich und Sonja Wessels spielten mit derartiger Leidenschaft, dass Klaus‘ Doppelleben nachvollziehbar wurde. Ralph Decker („so warm, dat du dormit löten kannst“) kam hervorragend ohne Schwulenklischees rüber. Köstliche Gegenpole Fritz Schlingmann und Klaus Manzau; köstlich auch Norbert Engel und sein „Herzblatt“ Friedrich Naber.

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