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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

MUSIK: Ein Derwisch gibt den Takt an

10.05.2005

NORDENHAM NORDENHAM/MS - Für etliche Nordenhamer Musikfreunde gab es am Freitagabend nur einen Weg. Den in die Jahnhalle. Dort präsentierte die Oldenburger Band „Lack of Limits“ ihre außergewöhnliche musikalische Mischung aus traditioneller irisch und keltischer Folkmusik mit dem modernen Rocksound von heute.

Die vielen musikalischen Einflüsse, aus denen sich der Stil von „Lack of Limits“ zusammensetzt, könnten unterschiedlicher kaum sein. Es ist eine Gratwanderung zwischen Folk- und Rockmusik, die sie selbst geprägt haben, die ihren Ursprung im keltischen Folk hat und die sie als „21st Century Folk“ bezeichnen. Einordnen lässt sich die Musik von Marco Neumann (Gesang, Bodhrán, Didgeridoo, Flöten, Blashorn und Knochen), Eve Hase (Gesang, Geige, Saxophon, Akkordeon), Christian Jakober (Gesang, Gitarren, Bass, Mandoline, Flöten), Söla Wieting (Gesang, Bass, Akkordeon) und André Wiegert (Schlagzeug) dennoch nicht. Und gerade das macht ihre Musik so interessant.

Zu Anfang ihres Konzerts in der Jahnhalle hatten die sympathischen Protagonisten allerdings erst einmal mit technischen Problemen zu kämpfen, die der Tontechniker aber schnell in den Griff bekam. Die zahlreichen Zuschauer hielt es dennoch nicht davon ab, schon nach wenigen Takten bis an den Bühnenrand vorzurücken. Besonders die jungen Fans der Band tanzten sogleich zu der Musik von „Lack of Limits“ – egal ob zu ihren eigenen Songs, wie „Ye Jacobites“, „Go move“ oder „Geigentanz“, bei dem Eve Hase ein ausgedehntes Geigensolo hinlegte. Ihre Texte erzählten von Liebe und Eifersucht, von Freude und Leid und dem Leben an sich. Immer wieder griffen sie musikalisch auf bekannte Traditionelles zurück und gelegentlich auch auf Songs moderner Prägung, wie „Jonny B.“ von den Hooters. Die Musik kam bestens an und für viele der jungen Zuschauer wurde der Abend immer mehr zu einer recht schweißtreibenden Angelegenheit.

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Nicht nur mit ihrem instrumentalen Können wusste „Lack of Limits“ zu überzeugen. Besonders schön war auch der vierstimmige Satzgesang der Band. Dazu boten die aus Bremerhaven und Oldenburg stammenden Musiker eine professionelle Bühnenshow, bei der Bandleader Marco Neumann gelegentlich wie ein Derwisch über die Bühne fegte und auch mal auf einem alten Rinderknochen den Takt schlug. Wenn nach den Songs der Beifall toste, quittierten „Lack of Limits“ mit „Dongääh“ (danke), worauf das Publikum mit einem lauten und fröhlichen „Biddääh“ antwortete. Mit jedem Lied steigerte sich die Stimmung im Kulturzentrum und als die Band gegen Ende des Konzerts der irischen Folkklassiker „Whiskey in the Jar“ anstimmte, gab’s kein Halten mehr. In dem Song mixten die Musiker so viele verschiedene musikalische Stilrichtungen, dass es schwer fiel, alle zu erkennen. Angefangen vom Südstaaten Blues der zwanziger Jahre über den Hillie Billie Sound der Alabama Swamps bis hin zum Hip Hop und der Rockmusik der

heutigen Zeit, die mit dem Queen Song „We will rock you“ auszumachen war, war in dem Titel so ziemlich alles vertreten.

Für die Fans der Band hätte der Abend wohl noch lange weiter gehen können. Aber „Lack of Limits“ kommt wieder. Das haben sie jedenfalls fest versprochen.

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