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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bürgerverein: Ein Dorfmittelpunkt muss her

03.02.2015

Langwarden Früher radelte Klaus Rademacher aus Burhave nach Langwarden, um im damals angesehenen Gasthof „Störtebeker“ zu feiern. Knapp 40 Jahre später denkt der Professor für Facilitymanagement (die Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen) darüber nach, was man aus der „Schrottimmobilie“ machen könnte.

Das heißt, Rademacher lässt nachdenken, nämlich seine Studentinnen Grant und Reinhard. Sie arbeiten an ihrem Semesterprojekt „Dorfentwicklung Langwarden“. Klaus Rademacher ist der Projektbetreuer.

Dorfmittelpunkt fehlt

Rademacher ist in Burhave aufgewachsen, hat in Einswarden eine Tischlerlehre absolviert, als Tischler in Burhave gearbeitet und anschließend Architektur studiert.

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Jetzt lehrt er an der Jade-Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth. Rademacher erklärte den 28 Besuchern der Jahreshauptversammlung auf Hof Iggewarden, dass „entscheidend für eine Dorfentwicklung ein Dorfmittelpunkt ist“. Dabei denke natürlich jeder Langwarder an die seit Jahrzehnten leerstehende Gaststätte. Denn, so eine Versammlungsteilnehmerin, das war ja mal der Dorfmittelpunkt“.

Rademacher machte auch klar, dass, wenn Besitzverhältnisse und Bausubstanz das nicht hergeben, an anderer Stelle ein Dorfmittelpunkt entstehen sollte. Und zwar, das war seine und die Botschaft der beiden Studentinnen, geht dies nur zusammen mit den Langwarder Bürgern.

„Ohne ihre Wünsche, ohne Ideen, ohne Visionen wird das alles nichts“, bat Rademacher die Versammlungsbesucher, auf einem Fragebogen „der Fantasie freien Lauf zu lassen, ohne an Kosten oder andere Hemmnisse zu denken“.

Bereits kommenden Freitag werden in der Hochschule in Oldenburg die Studentinnen und Projektbetreuer Rademacher bei einem Termin mit Bürgermeisterin Ina Korter und der Bürgervereins-Vorsitzenden Karin Behrens die Ideen auswerten und priorisieren.

Bis zum 28. Februar müssen die Studentinnen Nicola Grant und Lena Reinhard den schriftlichen Teil ihrer Semesterarbeit fertiggestellt haben. Die bezeichnet Rademacher als „eine Entscheidungsunterlage“ für alle, die auf die weitere Entwicklung Langwardens Einfluss nehmen können.

Schon viele Ideen

Grant und Reinhard nannten schon mal ein paar Dinge, die eine positive Entwicklung in Langwarden einleiten könnten: Eine Zimmervermittlung für Touristen, eine Gaststätte oder ein Café, ein Versammlungsraum, Künstlerapartments und günstige Wohnungen für Beschäftigte im Tourismus. Langwarden sollte von der prognostizierten Gästeentwicklung und dem damit einhergehenden Arbeitskräftebedarf profitieren.

„Man muss einfach anfangen“, appellierte Rademacher an die Langwarder. Karin Behrens ist „gespannt, was sich daraus entwickeln wird“.

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