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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ein Festabend für Augen und Ohren

12.11.2013

Nordenham In Deutschland gibt es unzählige Coverbands, die sich ihren großen Vorbildern verschrieben haben und deren mehr oder weniger unvergessene Musik am Leben erhalten. Gerade einmal eine Handvoll dieser Bands widmen sich aber der Musik der verstorbenen Sängerin Amy Winehouse. Der Grund liegt darin, dass das musikalische Erbe der Soulsängerin nicht einfach zu reproduzieren ist. Auch für wirklich talentierte Musiker stellt das eine Herausforderung dar. Diesen schweren Part hat sich die Amy Winehouse Tribute Band als Ziel gesetzt. Sie brillierte mit ihrem abendfüllenden Programm nun schon zum zweiten Mal in der Jahnhalle.

Grandioses Amy-Double

Die Nordenhamerin und Frontfrau Jutta Gürtler als grandioses Amy-Double sorgte schon beim vorigen Auftritt für Furore. Daher war es auch nicht überraschend, dass am vergangenen Sonnabend gut 220 Musikbegeisterte die Jahnhalle bevölkerten.

Was beim Auftritt vor fast zwei Jahren noch eingeübt und ein klein wenig gedoubelt wirkte, war an diesem Auftritt einer fast perfekten Kopie gewichen. Amy Jutta Winehouse, stets an ihrer Weißweinschorle nippend, in kurzem Bühnenoutfit mit hoch gestellter Turmfrisur und übertrieben wirkender Schminke, glich nicht nur äußerlich ihrem Vorbild.

Nach den ersten Gesangseinlagen meinte man die echte Soulsängerin vor sich auf der Bühne zu erahnen. Ihre Gestik, das verstohlene Tippeln über die Bühne und das divenhafte Verhalten wirkten eher authentisch als einstudiert.

Die fantastisch aufeinander eingespielte, siebenköpfige Band sowie der fantastische Anthony Carney mit dem Hintergrundgesang überzeugten durch ihre große Spielfreude. Sie lösten schon mit den ersten Titeln Begeisterungsstürme im Publikum aus. Dank Sven Lüdke, der am Mischpult für den perfekten Sound sorgte, war dieser Abend ein Fest für Augen und Ohren.

Neben Jutta Gürtler und Anthony Carney an den Mikrofonen gehören Tammo Pitters am Baritonsaxofon, Stefan Körner an der Trompete und Oliver Helmert am Saxofon sowie Mathias Büsseler am Schlagzeug, Mario Emde am Bass, Frederic Drobnjak an der Gitarre und Basti Kahrs zur Band.

Zum aktuellen Programm der Tribute Band zählen Songs aus den drei legendären Winehouse-Alben „Frank“, „Back to Black“ und „Lioness: Hidden Treasures“, welche leider nur dazu gereichten, einen zweistündigen musikalischen Fußabdruck zu hinterlassen.

Wunderschöne Zugabe

Das Publikum hätte sehr gern noch weitere Titel gehört, musste sich dann aber nach einer wunderschön vorgetragenen Zugabe zufrieden geben. Aber Dank der Amy Winehouse Tribute Band ist gewiss, dass die Musik und der Charakter der Motown-Ära weiter leben.

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