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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Festival Der Volksmusik: Ein bisschen Spaß in Lemwerder muss sein

04.04.2016

Lemwerder Er müsse nicht, aber er mache es einfach gern. Wenn er sehe, wie Menschen vor Freude aufstehen, mitklatschen und dabei ihren Rollator vergessen, sei es einfach eine große Freude für ihn, erklärte Manfred Brau.

Trotz Ruhestand hatte es sich der ehemalige Eventbeauftragte der Gemeinde Lemwerder nicht nehmen lassen, das Festival der Volksmusik nach drei Jahren Zwangspause wegen der Hallensanierung wieder in die Gemeinde zu holen.

Und beim Publikum, das bedauerlicherweise nicht ganz so zahlreich wie erhofft erschien, kam der Abend bestens an. Nachdem Moderator Peter Feller mit Tony Marshall und Kollegen vor drei Jahren noch in der Sporthalle gastierten, wurde die Bühne dieses Mal im Spiegelsaal der Ernst-Rodiek-Halle errichtet.

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Publikum sing mit

Das Duo „Die Evergreens“ machte den Auftakt des abwechslungsreichen Abends. Unermüdlich drehte Dieter Steiner die Kurbel seiner drei Drehorgeln, während Regina Steiner in prachtvoller Goldrobe dem Namen des Duetts mit Gassenhauern wie „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ oder „Rote Lippen, rote Rosen, roter Wein“ alle Ehre machte. Gerne übernahm das Publikum beim „Bella Italia“, mit dem der Auftritt endete, die Rolle des Chors.

Für allerbeste Stimmung mit gecoverten oder eigenen Schlagern sorgte anschließend Sonja Christine, bevor die Wildecker Herzbuben mit einem äußerst vielseitigen Repertoire, das neben Volksmusik so manche musikalische Überraschung zu bieten hatte, die Bühne enterten. Damit, dass das Gesangsduo, das vor 27 Jahren seine erste Platte veröffentlichte, neben „Herzi- lein“ oder einem beeindruckenden Trompetensolo auch als Freddy Mercury eine gute Figur machte, hatte so mancher Zuschauer gar nicht gerechnet. Gerne gaben die beiden humorvollen Sänger auch beim Autogrammeschreiben in der Pause immer wieder kurze Kostproben ihres gesanglichen Könnens und zeigten sich genauso publikumsnah, wie die anderen Kollegen.

Durch Vielseitigkeit glänzte nach der Pause Edward Simoni. Mit der Pan- oder Querflöte riss er das Publikum genauso mit wie mit der E-Geige und schwungvoller Countrymusik. Er ging mit dem Publikum auf Tuchfühlung.

Freunde der klassischen Volksmusik und dem Humor des Erzgebirges kamen anschließend bei den Randfichten auf ihre Kosten, bevor als krönender Abschluss des Abends Roberto Blanco seinen Auftritt hatte.

„60 Jahre auf der Bühne und erst jetzt in Lemwerder“, begrüßte der 78-jährige, der nach so vielen Jahren nichts von der Begeisterung verloren hatte, das Publikum. Humorvoll riss der Star die rund 150 Zuschauer, die ja durch die Spiegelwand im Saal zum Glück verdoppelt wurden, mit und trug genauso frisch wie vor Jahrzehnten Evergreens wie den „Puppenspieler von Mexiko“ oder „Ein bisschen Spaß muss sein“ vor.

Schöne Melodien

„Ich dachte zu Beginn des Konzerts, dass ich vielleicht doch etwas zu jung für diese Musik sei. Das hat sich aber bereits nach wenigen Minuten geändert“, war das begeisterte Fazit von Dieter Preuß. „Das ist schöne Musik“, war auch bei Gertrud Berner die Freude über das Ostergeschenk, dass ihr die Kinder mit den Eintrittskarten gemacht hatten, groß.

In der Hoffnung, dass die Begeisterung weitergetragen werde und vielleicht etwas mehr Fans der volkstümlichen Musik den Weg nach Lemwerder finden, haben Peter Feller und Manfred Brau bereits das nächste Konzert geplant. Mit Costa Cordalis oder Bata Ilic als Stars soll es am 26. März 2017 ein „Feuerwerk der Melodien“ geben.

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