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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

JUBILÄUM: Ein guter Klang seit 50 Jahren

11.04.2006

NORDENHAM Rund 200 Zuschauer kamen. Sie applaudierten stehend.

von horst rix NORDENHAM - Die Jahnhalle war zum Bersten voll, als der Moderator Henning Mehrtens die Bühne betrat. Hinter ihm hatte das Ensemble aus elf Spielern – neun Frauen und zwei Männer – sowie Mitgliedern des Ehemaligen-Orchesters Platz genommen. Vor und mit rund 200 Zuhörern feierte das Erste Nordenhamer Akkordeon-Orchester sein 50-jähriges Bestehen.

Mehrtens bezeichnete Waltraud Pöhlsen, Mitbegründerin und anfangs Dirigentin des Jugendorchesters sowie seit 30 Jahren musikalische Leiterin des gesamten Orchesters, als „Herz und Seele des Akkordeonorchesters“. Begrüßungsworte sprachen auch der Vorsitzende Hans- Jörg Hoffmann und die stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Zöllner. „Das Nordenhamer Akkordeonorchester hat einen guten Klang, wir sind stolz auf Sie", sagte sie und sprach von einer Zuwendung, die es online gegeben habe.

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Mit dem „Opening in G“ des Komponisten und Musikproduzenten Heinz Ehme wurde der Abend musikalisch eröffnet. Unterbrochen durch erheiternde Moderationen folgten zahlreiche Darbietungen aus dem derzeitigen Schwerpunkt des Orchesters, nämlich moderner Unterhaltungsmusik. Dazu gehörten Melodien aus dem Musical „Cabaret" oder aus der „West-Side-Story" ebenso wie ein Udo-Jürgens-Medley und die bekanntesten ABBA-Melodien.

Das Ensemble-Mitglied Stephan Klar überraschte als überzeugender Sänger mit dem Whitney-Houston-Song „One Moment in Time" sowie im zweiten Teil des Konzerts mit „Lemmon Tree", dem Erfolgssong der deutschen Band Fool's Garden. Moderator Mehrtens meinte: „Da sieht man 'mal, dass Singen und Akkordeon nicht nur bei Laternenumzügen zusammenpassen." Viel Applaus als Solist erntete auch Manfred Schmidthüsen. Er spielte auf der Mundharmonika den Titel „A Sentimental Reflection".

Henning Mehrtens bediente in dem Instrumentalstück vom „Funny Washboard" nicht nur das Waschbrett, sondern begeisterte das Publikum auch mit dem Lied „Mein kleiner grüner Kaktus" und seiner dazu hundertprozentig passenden Stimme. Ihm war dafür ein Riesenbeifall sicher, der sich nach dem Klassiker „Schöner Gigolo" in der Version von Louis Prima gegen Ende des Konzerts noch verstärkte. Hier spielte Henning Mehrtens auf seinem ersten Akkordeon aus Jugendtagen.

Ihre Vielseitigkeit und Spielsicherheit bewiesen jedoch in jedem der vorgetragenen Stücke des Abends die Solisten sowohl des Ensembles als auch des Ehemaligen-Orchesters, die trotz widriger Wetterverhältnisse dreimal zu Proben von weither angereist waren. Der John-Miles-Titel „Music" sowie Bill Haleys „Rock around the Clock" rundeten das Programm ab. Die Zuschauer applaudierten stehend.

Ein ganz unerwartetes Geburtstagsgeschenk organisierte Angelika Zöllner. Sie textete während der Veranstaltung ein Lied, ließ es kopieren und an das Publikum in der Jahnhalle verteilen. Die Zuhörer wurden selbst zu Musikanten und überraschten das Orchester – frei nach Curd Jürgens – mit dem gemeinsam gesungenen Lied „50 Jahre und kein bisschen leise".

goldener taktstock an die dirigentin

Mit einem Ständchen, einem Präsent und dem goldenen Taktstock ehrten Stephan Klar und Henning Mehrtens die Dirigentin Waltraud Pöhlsen. Für ihre Leistungen hinsichtlich der Weiterentwicklung des Klangkörpers überreichte Peter Zanetti vom Bezirk Weser-Ems im Deutschen Harmonika-Verband der Dirigentin die Silberne Ehrennadel mit Urkunde. Hans-Jörg Hoffmann zeichnete Waltraud Pöhlsen für 50-jährige Mitgliedschaft aus sowie Sandra Hintz und Birte Niehus jeweils für ihre 25-jährige aktive Mitgliedschaft. Seit jeweils 15 Jahren aktiv im Orchester tätig sind Petra Heruth und Annelene Höpken. Waltraud Pöhlsen ihrerseits sprach allen Ensemble-Mitgliedern ihren Dank aus, ganz besonders jedoch Renate Mehrtens und Monika Prehn, ohne deren Einsatz das Jubiläumskonzert nicht zustande gekommen wäre.

Henning Mehrtens

moderiert

und singt

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