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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ein Haus der Bücher seit 100 Jahren

18.04.2017

Elsfleth Seit über 100 Jahren ist das Haus an der Steinstraße 21 ein Haus der Bücher. Vor fünf Jahren übernahm die Buchhändlerin Heide Witting-Fries das Fachgeschäft vom ehemaligen Besitzer Frank Gödecke, sie gab ihrem neuen Domizil den Namen „Elsflether Leselust“.

Zum fünfjährigen Bestehen unter ihrer Regie bot Heide Witting-Fries ihren Kunden die Teilnahme an einem Preisrätsel an, beantwortet werden musste die Frage: „Wie lange kann man schon Bücher im Haus an der Steinstraße 21 kaufen?“

Erstaunlich viele unter den hundert Teilnehmern, sogar auch jüngere Elsflether, konnten die Frage richtig beantworten: 100 Jahre! Das belegt ein Notizbuch, dass am 1. Juli 1939 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Buchhandlung herausgegeben wurde und somit auf das Gründungsjahr 1914 hinweist.

Allerdings verlegte der Gründer der Buchhandlung, Heinrich Bargmann, sein zunächst in einer anderen Straße befindliches Geschäft im Jahr 1917 an die Steinstraße 21. Spätere Inhaber waren der Elsflether Buchhändler Walter Lenz, Jürgen Städtler und Heinrich Bargmanns Tochter Barbara Bassenberg.

Heinrich Bargmann, der bis ins hohe Alter hinter dem Ladentisch stand, muss zeitweilig auch als Verleger fungiert haben. Im Internet wird ein Erzählband des Ammerländers Carl Bruns mit dem Titel „Eekenhinnerk – Erzählungen aus dem alten Ammerland um 1740“ mit Illustrationen des in Moorriem gebürtigen Malers, Professor Bernhard Winter, angeboten. Als Verleger des 1953 erschienenen Buches wird der Elsflether Heinrich Bargmann Verlag genannt. Vom „Eekenhinnerk“ erschien 1991 in einem Westersteder Verlag eine Neuauflage.

Zur Ziehung der Gewinner des Preisausschreibens hatte sich Heide Witting-Fries zwei junge und überzeugte Elsflether Leseratten eingeladen. Die Schwestern Jule und Merle Kölpin absolvierten ihre verantwortungsvolle Aufgabe mit Bravour und bekamen zum Dank jede eine Überraschungstüte.

 Gewonnen haben: Renate Biller-Zulauf, Ursula Schilling, Andrea Roccor, Talke Saust, Carola Jansen-Hartwich, Ute Scheibel, Henning Blekker, Reinhard Zulauf, Gisela Wachter, Tippgemeinschaft FiBu. G. H. Leich, Gesa Gebken, Annegret Rösner, Bärbel Menkens, S. und W. Kiausch, Sybille Popken, H. Bleß, Michael Dreyer, Anna Goeldner, Liane Stühmer, Annelene Wöhler, Ursel Ohling, Liesel Glüsing-Lüerßen, Ilse Meister und Ulla Grob.

Bei diesem Gemischtwarenladen in der Wetterküche 2017 galt für Besucher der Osterfeuer eine gemeinsame Kleiderordnung: egal ob modern oder konservativ, Hauptsache das Outfit war wind- und wetterfest. An einigen Osterfeuern in Elsfleth und umzu waren auch Gummistiefel eine weise Wahl.

Nach löblichen Anfängen schwächelte der Frühling zum Osterfest heftig, aber kein Osterfeuerfan ließ sich davon abhalten, zu seinem Lieblingsfeuerplatz zu pilgern. Längst sind die Traditionsfeuer keine reinen Bürgervereins- oder Feuerwehrangelegenheit mehr, viele private Feuer wurden von Freundeskreisen und Nachbarschaften initiiert. Zwar waren Strom und Bäche vom Eise befreit, dennoch konnte es nicht schaden, an diesem nassen und stürmischen Wochenende die klammen Hände vors Feuer zu halten oder sich an den verschiedenen Ständen, Getränke- und Imbissbuden von innen einzuheizen.

Auch ein nachweihnachtlicher Glühwein war keine Frage der Jahreszeit – die Geselligkeit nach langen Wintermonaten wieder draußen zu pflegen, war bei den Osterfeuern ein ganz wichtiger Punkt. „Vorne schwitzt man und hinten klappert man mit den Zähnen“ – diese Feuerweisheit galt am Ostersonnabend auch in Sandfeld. Am Feuerplatz Moorstraße milderte ein Windschutzzelt die westlichen Winde. Als die Sandfelder Kinder mit ihren Fackeln den Reisighaufen anzündeten, gab es zunächst dicken Qualm und wenig Flammen. Das änderte sich aber zusehends. Bald war das lodernde Feuer im ganzen Sandfelder Umkreis zu sehen.

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