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Viele Tote durch Schüsse in Hanau –  auch mutmaßlicher Schütze tot
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Aktualisiert vor 33 Minuten.

Gewaltverbrechen Erschüttert Hanau
Viele Tote durch Schüsse in Hanau – auch mutmaßlicher Schütze tot

NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ein Rundgang voller Poesie

30.09.2014

Elsfleth Moskau – die Stadt der Liebe, Washington – die Stadt der Liebe oder Klein-Kleckersdorf – die Stadt der Liebe? Allein der Gedanke, diesen Städten ein solches Etikett anzuheften, ist so absurd, dass man es gar nicht aussprechen mag. Aber „Paris – die Stadt der Liebe“? Da wird jeder begeistert ausrufen: „Ja, das ist sie und wird es immer bleiben!“

Durch diese mit Liebe und Liebenden gesegnete Stadt zieht am Freitagabend im Heye-Saal die Diseuse Annette Ziellenbach als resolute Fremdenführerin „Barbara Müller-Chaillot“ samt ihrem Pianisten Nicolai Thein. Ihr begeistertes Elsflether Publikum darf sich gerne an ihre Kilometer erfahrenen Wanderschuhe heften, mit ihr die touristischen Höhepunkte erlaufen und die Chansons hören, die mit Freud und Leid das geheimnisvolle Flair der französischen Metropole enthüllen.

Die Reisegruppe macht Station am Eiffelturm an den Champs Elysee, am Obelisken und natürlich am Louvre. Dort kommt nur rein, wer festes Schuhwerk aufweisen kann. Die anderen möchten schon mal einen Kaffee trinken, ordert die Reiseführerin an. Schade, was ist in Paris schon „La vie en rose“, wenn man nicht mal die Mona Lisa ins Auge fassen kann? Durchdrungen vom Baudelaire’schen Liebesschmerz geht es dorthin, wo sich die Liebenden treffen: auf den Pont-Neuf – die alte, „Neue Brücke“. Dort betteln seit Jahrhunderten die Enttäuschten und Verlassenen ganz im Sinne des Chansonniers Jacques Brel „Ne me quitte pas! – Verlass mich nicht!“

In der düsteren Bastille – dem berüchtigten Gefängnis der 1789er Revolution – saß viele Jahre zuvor auch der Balladendichter Francois Villon und hielt das Erlebnis vom Mäuslein, das in seiner Zelle Junge bekam, in Versen fest. Der literarisch-musikalische Streifzug durch die Stadt der Liebe endet wo? Natürlich auf der sündigen Meile der Moulin Rouge. Die Reiseführerin mag dieses Arrondissement gar nicht, zu viel Nepp, zu viel Tourismus.

Das hindert „Barbara Müller-Chaillot“ aber nicht daran, das uniforme Kostümchen gegen ein glitzernd-kniekurzes Paillettenfummelchen, die Wanderschuhe gegen High-Heels einzutauschen. Das ist das richtige Outfit, um mit hingebungsvoller Piaf-Stimme „Les amants d’un jour“ – den Liebenden in Paris für einen Tag zu folgen.

Mit ihrer Revue „Paris! Solange du mich liebst..“ hat sich die wunderbare Annette Ziellenbach in Elsfleth zum zweiten Mal in die Herzen ihrer Fans gesungen. Ob sie, wie im vergangenen Jahr als „Edith Piaf“ oder jetzt als „Barbara Müller-Chaillot“ begeistert – solange ihr Elsflether Publikum sie liebt, darf sie gerne ein drittes Mal mit Chansons und Poesie ihr Publikum bezaubern. Der Kulturverein macht es sicher möglich.

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