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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Tourismus: Ein Schubs – und schon ist Flut

23.07.2015

Eckwarderhörne Reichlich Wasser nachpumpen, damit der Effekt schön dramatisch wird, ein kleiner Schubs, und schon schwappt bis heran an die Deiche Wasser in den Jadebusen. In der Natur funktioniert das ein kleines bisschen anders. Aber grundsätzlich verdeutlich der Strömungstisch, auf den am Mittwochnachmittag in Eckwarderhörne alle Blicke gerichtet waren, die Auswirkungen und das Prinzip von Ebbe und Flut bestens.

Landrat Thomas Brückmann jeweils mochte kaum wieder ablassen von der von Michael Sielemann aus Norden konstruierten neuen Tourismusattraktion. Zusammen mit fünf sogenannten Umweltperiskopen stellt der Strömungstisch die Highlights der neuen Radroute rund um den Jadebusen dar, die am Mittwoch in dem Nordseebad eingeweiht wurde.

Die Radroute ist ein besonderes Projekt. Nicht nur, weil es mit Mitteln aus dem EU-Programm Leader gefördert wurde, sondern vor allem, weil hier erstmals zwei Lokalen Leader-Arbeitsgruppen – nämlich „Wesermarsch in Bewegung“ und „Nordseemarschen“ (Kreis Friesland) – mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer gemeinsame Sache gemacht haben. Mit im Boot sitzen außerdem die Städte Wilhelmshaven und Varel.

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Die Radroute ist 55 Kilometer lang. Federführend vorangetrieben hatte das Projekt Hans-Dieter Griepenstroh vom Fachdienst Umwelt des Landkreises Wesermarsch. Das Ziel sei es, die Besonderheiten des Jadebusens mit seiner Vielfalt, seiner Schönheit und seiner einmaligen Natur herauszustellen und für Touristen interessant und im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar zu machen, sagt er.

Dazu dient der Strömungstisch in Eckwarderhörne ebenso wie die insgesamt fünf Umweltperiskope, die an der Route aufgestellt wurden: je eines in Eckwarderhörne, in Sehestedt, in Cäciliengroden, im Vareler Hafen und in Dangast – letzteres ist der Prototyp, der schon vor dem Leader-Projekt installiert worden war. Was sich wie ein kompliziertes technisches Gerät anhört, ist nichts weiter als ein drehbarer Holzpfahl, in den Gucklöcher gebohrt wurden. Durch diese Löcher kann man das jeweils andere Ufer des Jadebusens erspähen, unten am Periskop auf einer Infotafel nachlesen, was es dort alles zu sehen gibt, und dann direkt hinradeln, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

38 000 Euro hat das Projekt insgesamt gekostet. Den Löwenanteil – 24 000 Euro – hat die Wattenmeer-Stiftung bezahlt. 7000 Euro sind an Leader-Mitteln geflossen. Den Rest hätten aus eigenen Mitteln die Lokalen Arbeitsgruppen beigesteuert, so Meike Lücke von „Wesermarsch in Bewegung“ .

Bei der Eröffnung der Jadebusen-Route waren Wesermarsch-Landrat Brückmann, Frieslands Vize-Landrat Gustav Zielke, Butjadingens stellvertretender Bürgermeister Frank Riese wie auch Robert Kowitz, Geschäftsführer der Butjadingen Tourismus-Servicegesellschaft, voll des Lobes für das Projekt. Es sei eine große Bereicherung für die Urlaubsregion Jadebusen.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
Mehr Infos unter   www.jadebusenroute.de 
Video

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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