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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ein Tag wie gemalt für Windjammer-Fans

13.08.2015

Blexen Es ist ein Tag wie gemalt für gemütliche Stunden am Blexer Deich. Schon am frühen Morgen strömen die ersten Besucher ans Weserufer, um sich einen guten Platz zu sichern. Die Einlaufparade zur Sail 2015 sorgt am Mittwoch dafür, dass in Blexen der Ausnahmezustand herrscht. Tausende Windjammer-Freunde bevölkern den Deich. Sie haben Ferngläser, Kameras, Picknickkörbe, Klappstühle oder Wolldecken mitgebracht. Die Sonne im Rücken und mit Blick auf die Skyline von Bremerhaven, verfolgen sie das Spektakel auf der Weser.

Kurz vor Mittag tauchen die ersten Segelschiffe am Horizont auf. Langsam nähern sie sich Bremerhaven. Unter den Schaulustigen sind auch viele Urlauber. Einige von ihnen sind extra zur Sail in den hohen Norden gekommen. Zum Beispiel Bernhard Buchholz aus Bottrop. Er macht mit seiner Frau Urlaub in Tossens. Der Hobbyfotograf hat diesen Urlaub extra so geplant, dass er bei der Sail dabei sein kann. „Die Aussicht ist hier optimal, viel besser als in Bremerhaven“, freut sich der Mann aus dem Ruhrpott.

Brigitte Oeff aus Nordenham hat ihre ganze Verwandtschaft aus Boizenberg in Mecklenburg-Vorpommern und aus Alkmaar in den Niederlanden mitgebracht. „Wir haben uns Fahrräder für alle ausgeliehen, und dann ging’s los.“ Gemeinsam machen sie Picknick mit Bier, Kaffee, Eiern und Käsebrötchen, während sich in der Ferne die Silhouetten der ersten Windjammer abzeichnen.

Zur Mittagszeit kommt die Sonne raus. Darüber freuen sich auch Ursula Schultheiss und ihr Mann aus Speyer in der Pfalz. Auch sie haben Ferngläser und Kameraobjektive auf die sich nähernde Einlaufparade gerichtet. Weiter oben genießen Inga Lüdke und Ulrike Schönherr aus Nordenham den Ausblick. Eine leichte Brise weht den beiden um die Nase, sie haben Naschzeug, Kekse, Kuchen und Äpfel auf ihrer Wolldecke ausgebreitet, sie klönen und gucken. „Wir haben uns extra frei genommen für die Sail“, erzählt Inga Lüdke.

An den Zufahrtswegen und den ausgewiesenen Parkplätzen geht es ruhig zu. Das liegt auch daran, dass deutlich weniger Besucher gekommen sind als erwartet. Hergen Hadeler von der Verkehrsbehörde der Stadt Nordenham schätzt die Zahl der Fahrzeuge auf 3500 bis 4000. „Es hat sich bemerkbar gemacht, dass die Ferien in Nordrhein-Westfalen zu Ende sind und dass unter der Woche nicht so viele Leute Zeit haben.“

Polizei, Technisches Hilfswerk sowie Auszubildende der Stadt und einige Freiwillige, die die Parkgebühren kassieren, haben nach den Worten von Hergen Hadeler gute Arbeit geleistet. Ein großes Lob stellt er den Nordenhamern aus, die größtenteils mit dem Fahrrad gekommen sind.

Einziger Wermutstropfen ist für Hergen Hadeler, dass unbekannte Randalierer in der Nacht zu Mittwoch Halteverbotsschilder im Bereich des Blexer Flugplatzes herausgerissen hatten. Die positive Bilanz kann das aber nicht trüben. Auch Hergen Hadeler gönnt sich bei aller Arbeit natürlich auch einen Blick auf die wunderschönen Segelschiffe. „Die Aussicht ist einfach fantastisch“, sagt er.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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