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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ein Treiben wie bei Hempels unterm Bett

27.01.2015

Lemwerder Eine Ahnung davon, was mit dem Spruch „wie bei Hempels unterm Bett“ gemeint sein könnte, bekam das Publikum bei der Aufführung der Speelkoppel Hoyerswege am letzten Sonnabend. Zum mittlerweile 22. Mal war die plattdeutsche Theatergruppe der Einladung der Lemwerderaner Werbegemeinschaft gefolgt. Mit dem Stück „Herr Mann – dat Düwelswiew“ standen die acht Schauspieler auf der Bühne in der Aula des Gymnasiums und ließen das Publikum auf äußerst amüsante Weise den Alltag vergessen.

Doch bevor Felix Hempel (Herwig Kunst) durch seine Untreue eine lange Kette von Irrungen und Wirrungen auslöste, gehörte die Bühne zuerst dem Nachwuchs des spielfreudigen Ensembles. Nachdem die „Kinder-Koppel“ bereits im letzten Jahr mit einigen Sketchen auftrat, stand die von fünf auf elf Schauspieler angewachsene Gruppe dieses Mal mit dem selbst geschriebenen Stück „Op’n Marktplatz is wat los“ vor dem Publikum.

„Marktfro Schmidt“ (Iris Timmermann) und ihre Kundschaft (Sabrina Goldenstedt, Twen Kattau, Maite Ziegler, Tobias und Fabian Strudthoff, Leana Richter, Leonie Heine, Mirco Timmermann und Janne Brinkmann) verstanden es, das Publikum zum Lachen zu bringen.

Sehr unschön war im Hauptprogramm die Entdeckung, die Carola Hempel (Bettina Klintworth) bei ihrer unerwartet frühen Heimkehr machen musste: Doch anstatt wütend auf die Ehebrecher los zu gehen, sann die betrogene Ehefrau mit tatkräftigen Unterstützung von Freundin Doris (Linda Tönjes-Hanitz) lieber auf Rache. Ein verstopfter Abfluss war es, der den untreuen Ehemann und seine Geliebte (Linda Timmermann) zunächst vom nassen Sofa ins Hotel trieb. Mit einem vergebens vertuschten Autounfall nahm das Chaos dann seinen Lauf.

Sowohl Kommissarin Klara Schnapp (Annika Bonau), als auch Olivias gehörnter Ehemann Hannes Stahl (Rainer Vosteen) ermitteln inkognito und schwatzen dem Klempner Reginald Schlosser (Wolfgang Liebegeld) die Klamotten ab.

Die Lachmuskeln des Publikums wurden auf allerhärteste Proben gestellt. Wie gut, dass es bei dem Schwank zwei Pausen gab. Die hatten sich auch in diesem Jahr wieder für mehr als ein Viertel der 190 Zuschauer ganz besonders gelohnt: Gemeinsam mit seiner Tochter Josefine nutzte Dr. Carsten Dähnhardt, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, diese Zeit, um 50 von den Mitgliedern zur Verfügung gestellte Gutscheine zu verlosen.


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