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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ein weihnachtlicher Ostermann

24.12.2011

HIDDIGWARDERMOOR Wenn Gerd Ostermann sich in den Weihnachtsmann verwandelt, muss er höllisch aufpassen. „Die Kinder merken alles. Sie achten auf Kleinigkeiten wie Pflaster an den Händen oder meine Schuhe“, weiß der 60-Jährige. „Daran erkennen sie einen sonst später wieder,“ erklärt er und klebt sich sorgfältig Augenbrauen aus Watte auf die Stirn.

Ehefrau Karin beobachtet die Vorbereitungen. Vor allem zum langen, roten Mantel ihres Weihnachtsmannes hat sie eine besondere Beziehung. „Ich wollte aus dem Stoff eigentlich eine Jacke für mich nähen. Als das Kostüm gebraucht wurde, habe ich ihn schweren Herzens hergegeben.“ Gerd Ostermann passt die Jacke wie angegossen. Noch die selbst gestrickte Mütze und der Gürtel – schon ist die Verwandlung perfekt. Moment, eine wichtige Sache fehlt noch: der Bart. Jetzt ist der 60-Jährige kaum wiederzuerkennen.

Guter Entertainer

Ostermann hat in seiner Rolle Routine. Seit 1983 bringt er mit seinen Auftritten in Berne und Umzu Kinder zum Staunen. „Damals war ich im Kirchenrat. Zum Brot-für-die-Welt-Basar hatte ich meinen ersten Auftritt“, erinnert sich der Hiddigwarder. „Dafür hatten wir extra einen Schlitten gebaut. Der fuhr auch ohne Schnee, denn er hatte Rollen.“ Treue Zugtiere sind Ostermanns Fjordpferde. „Die Kinder fragen manchmal, wo meine Rentiere sind. Dann sage ich, dass die nur oben im Norden leben. Meine Pferde stammen immerhin auch aus Norwegen.“ Und sorgen oft für einen rasanten Auftritt, wie vor kurzem auf der Weihnachtsfeier des Reitvereins in Berne. Sohn Stefan Ostermann lenkte die Kutsche im Galopp durch die Bahn, der Weihnachtsmann thronte daneben auf dem Bock. „Das ist das Schönste. Und so holt man die Leute ran“, verrät Ostermann. Denn ein Weihnachtsmann muss auch ein guter Entertainer sein.

Dieses Jahr liebe Kinder

Damit hat der 60-Jährige viel Erfahrung. „Es gibt heute viel mehr freche Kinder als früher. Manche kennen kein Gedicht oder sagen Blödsinn auf“, sagt er. In diesen Fällen kann er auch mal streng werden. „Auch das muss ein Weihnachtsmann können. Dieses Jahr waren alle Kinder sehr artig. Das war außergewöhnlich.“

Für ein schönes Gedicht hat Gerd Ostermann immer ein schönes Lob parat. „Das ist ganz wichtig. Denn für jedes Kind ist das Treffen mit dem Weihnachtsmann etwas ganz besonderes.“

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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