NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bildung: Eine unterhaltsame Werkschau und Talentsichtung

24.01.2017

Tossens Einmal im Jahr steht in der Tossenser Zinzendorfschule die Musik im Vordergrund. Achtzehn Programmpunkte umfasste das von den Musiklehrern Beate Hermenau, Ute Extra und Wilhelm Magnus vorbereitete Winterkonzert. Ganze Klassen, aber auch Bands, Duos und Solisten zeigten, was sie im Musikunterricht oder in ihrer Freizeit gelernt haben.

Vor vollen Besucherrängen präsentieren sich Schüler aller Jahrgänge, vorgestellt und begleitet von Musikpädagogen oder ganz autonom. Auch Ehemalige lassen sich die Teilnahme nicht nehmen. Die Bühnentechniker um Lukas Mendelsohn hatten viel Arbeit zu leisten.

Zum zweiten Mal führten Brit Herter und Marco Diekmann mit launigen Ansagen gekonnt durch den Abend. Was sie ankündigten, reichte von Weltmusik über deutschen und internationalen Pop bis zu Eigenkompositionen und Hardrock-Stücken. Emotionaler Höhepunkt war gewiss Eric Claptons „Tears in Heaven“, das Elft- und Zwölftklässler im Gedenken an ihre im vergangenen Oktober tödlich verunglückten Mitschüler Svaantje Helmerichs und Siemon Hodel anstimmten.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Den Auftakt machte die Klasse 5a, mit der Beate Hermenau „Tsuku atsuko“ von Uli Führe einstudiert hatte. Den Song „Ghost Town“ (Adam Lambert) sang und spielte die 6a, bevor Wilke Hillers und Maximilian Ohme als Gitarrenduo „Happiness“ erklingen ließen. Justus Mendelsohn begleitete Marie McKenzie am Klavier bei „Burn“ aus dem Musical „Hamilton“.

Die 8a2 führte „I Know What You Did Last Summer“ (Shawn Mendes) auf, ehe mit Malte Monatz der erste ehemalige Schüler auftrat. Er spielte am Klavier „I Love Chopin“. Anschließend sang Jaqueline Huck Kevin Bouranis „Eisberg“ und begleitete sich selbst auf der Gitarre. Mit „Flying“ von den Nice Little Penguins schickte eine Lehrerband das Publikum in die Pause.

„Lemon Tree“ von Fools Garden (10b1) eröffnete Teil 2 des Konzerts. Danach spielte Matz Jannik Zech eine Eigenkomposition auf seiner akustischen Gitarre, gefolgt von der 10b2, die mit eigener Band den Metallica-Hit „Nothing Else Matters“ intonierte.

Die Theater-AG 10/11 präsentierte ihre wilde Version des Ton-Steine-Scherben- Songs „Georg-Rauch-Haus“ aus ihrem aktuellen Stück „Oma Winter“. Jaqueline Huck und Helena Juhnovica sangen zunächst „Say You Won’t Let Go“ und kurz vor Schluss Kevin Bouranis „Hey“.

Die „Allstar Band“, bestehend aus bühnenerfahrenen Instrumentalisten und Sängerinnen, performte „Treat You Better“ von Shawn Mendes. Mette von Borstel und Marie McKenzie blieben gleich auf der Bühne und sangen Sarah Connors „Bonny and Clyde“.

Die zehnten Gymnasialklassen schlossen das Winterkonzert mit einem Ausblick auf ihr Musical am Schuljahresende ab, in dem es um die Swingjugend des vergangenen Jahrhunderts geht. „It Don’t Mean a Thing If it Ain’t Got the Swing“ wurde zum würdigen Ausklang eines gelungenen Abends, so dass Schulleiter Andreas Diercks sich gern mit Blumen und kleinen Geschenken bei den Organisatoren des Abends bedankte.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.