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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Löschparty: Eine Woche Haft mit Vollpension

25.10.2010

ECKWARDEN Der Titel Feuerwehrball ist der Feuerwehr Eckwarden nicht mehr zeitgemäß genug und deshalb stieg am Sonnabend im Eckwarder Hof erstmals die Eckwarder Löschparty. „Damit wollen wir auch junge Menschen ansprechen“, sagte Ortsbrandmeister Frank Linneweber. Beim bisherigen Konzept für die Party blieb es jedoch: Musik und Tanz, eine große Tombola und zum Beginn eine Theateraufführung.

Für die sorgten auch wieder die „Wattspökers“ und weil es mittlerweile die 15. Aufführung beim Feuerwehrball war, hatte sich die Theatergruppe etwas Besonderes einfallen lassen: „Minsch sien mutt de Minsch“ lautet der Titel des für die Schauspieler anspruchsvollen und ehrgeizigen Stücks. Vom Ohnsorg-Theater in Hamburg bereits erprobt, versprach das Stück auch in Eckwarden ein Erfolg zu werden. „Und weil wir ein Jubiläum feiern, darf das Stück auch ein wenig länger sein“, sagte Regisseur Torben Heinen zu Beginn.

Was sich dann anschloss, war fast so etwas wie eine Sternstunde der „Wattspökers“. Vor allem Thomas Büsing glänzte in der nicht einfachen Hauptrolle und auch seine Mitspieler begeisterten das Publikum. Szenenwitz, Mimik und vor allem die Spielfreude aller Akteure ließen die Herzen selbst anspruchsvoller Theaterbesucher höher schlagen. Topusterin Isa Bruns hatte lediglich im dritten Akt einige wenige Einsätze, die aber vom Publikum mit viel Beifall begleitet wurden.

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Langer Dreiakter

Einzig der Dreiakter selber hatte hin und wieder langatmige Momente und hätte auch kürzer ausfallen können. Immerhin war es schon knapp 23 Uhr, bevor auf der Tanzfläche losgelegt werden konnte.

„Minsch sien mutt de Minsch“ ist das Motto von Hannes Wilke (Thomas Büsing), Chef der Polizeistation in Eckwarden. So gestaltet sich sein Dienst mehr mit Schnapstrinken und Schachspielen mit seinem Amtskollegen in Dangast als mit der Verbrecherjagd im ruhigen Eckwarden. Nebenbei werden Geldstrafen verhängt, um so Geld für einen Sportplatz zusammenzubekommen.

Um die Polizeistunde zu verlängern, bringt Friedel (Tanja Heinen) für ihren Chef ständig Schnapsflaschen in die Polizeistation. Und weil Wilke alleinstehend ist, hat er auch schon einmal eine Touristin zu Haft in seiner Stube verdonnert – mit Vollpension für ihn. Hühnerdieb Knopp (Hans-Gerd Hansing) muss nach Wilkes Richterspruch seine Strafe mit Holzhacken bei Witwe Wiggers (Melanie Ruprecht) verbüßen.

Alles in allem hat Wilke das Herz am richtigen Fleck, wenn er auch nicht jede Polizeivorschrift genau ausführt. Nur mit dem Pastor (Ingo Laddach) gibt es öfters Streit, denn dieser will keinen Sportplatz, sondern einen Gemeindesaal bauen.

Die Amtsführung des Polizeimeisters passt seinem Untergebenen und „Embryo“ Benthien (Christoph Thien) nicht so recht. Es kommt also zu einer Überprüfung durch Kommissarin Kleinschmidt (Monika Peters), die sich als Touristin einschleicht. Und genau darauf fällt Wilke herein und verhängt als Richter mal wieder eine Woche Haft in seiner Stube mit Vollpension. Natürlich zieht das einige Missverständnisse und Fettnäpfen nach sich.

Leiche entsorgen

Doch das größte Problem wird eine Leiche. Vermutlich eine Kindsmörderin soll ausgerechnet in Eckwarden umgebracht worden sein und liegt im Schilf. Aber das würde Wilkes ruhigen Dienst durcheinander und den ganzen Polizeiapparat nach Eckwarden bringen. Das geht nicht und deshalb muss Gemeindediener Stingel (Ralf Bode) die Leiche entsorgen. Aber das funktioniert alles nicht so richtig. Einmal ist die Leiche weg und dann doch wieder da und am Ende soll es dann noch ganz anders kommen.

Zweimal wird „Minsch sien mutt de Minsch“ noch im Eckwarder Hof aufgeführt: Am Freitag, 29. Oktober, um 20 Uhr und am Sonntag, 31. Oktober, um 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen.

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