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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Elena Wrage am Visurgen-Ruder

19.06.2017

Elsfleth Ein ereignisreiches Wochenende dürfte hinter der Nautischen Kameradschaft „Visurgis“ liegen. Beginnend mit der traditionellen Kranzniederlegung auf dem Nikolai-Platz stand am Freitag der Jahreshauptconvent an. Erstmalig wurde bei dieser Versammlung das Ruder an eine Frau übergeben: Elena Wrage, 2. Offizierin zur See, löst nach fünfeinhalb Jahren sicherer Führung den bisherigen 1. Vorsitzenden Dirk Werner ab.

Doch bevor Kapitän Dirk Werner alias AH EM Thor am Tag darauf beim Festcommers in der Kogge der 30-Jährigen feierlich die Schlüssel übergab, übernahm er ein letztes Mal die Begrüßung der Aktivitas, der Altherren und Gäste, zu denen Vertreter der Nautischen Kameradschaften Roter Sand, Frisia aus Leer, Hansea aus Hamburg, Tritonia aus Bremen, Poseidon aus Warnemünde und CNS aus Bremerhaven gehörten.

Ganz besonders freute sich Kapitän Thor jedoch, Erhard Bühlow als Ehrengast begrüßen zu dürfen. Der Sprecher des Elsflether Schifffahrtsforums wird gegen Ende des Jahres einen Vortrag zum Thema „Geisterschiffe – autonomes Fahren“ halten.

Lang war anschließend die Liste der Jubilare, die bis zu 68 Jahre der Kameradschaft treu sind. Elsfleth und Visurgis bilden seit 113 Jahren eine Symbiose, die für beide Seiten stets sehr fruchtbar war, hieß es in der Ansprache von Brigitte Fuchs. Die Bürgermeisterin lobte als Basis dieser Symbiose die „Seefahrtsschule“, wie sie noch immer im Volksmund heiße. „Elsfleth wäre ohne diese Symbiose nie die stolze und schöne Stadt geworden, deren Name man heute in maritimen Kreisen auf der ganzen Welt kennt“, sagte die Bürgermeisterin mit Blick auf die Innovationskraft, mit der immer neue Highlights geschaffen werden. Sie ermunterte, auch weiter die Traditionen zu pflegen und mutig nach vorne zu schauen. „Solange es dabei bleibt, dass man entweder intelligent sein oder einen Elsflether heiraten muss, um das Patent zu bekommen, finde ich diesen Teil der Symbiose, der auch viele Visurgen betrifft, absolut gewinnbringend. Schließlich habe ich daher meinen Ehemann, er sein Patent und Elsfleth einen Einwohner mehr“, scherzte die Bürgermeisterin.

50 Jahre mit einer Elsfletherin verheiratet ist auch Professor und Kapitän Ernst Folz, der genauso wie Kapitän und Fluglotse Hinrich Buttelmann als Gastredner über das Thema „Navigation zur See und in der Luft“ sprach – etwas, was trotz aller Unterschiede viele Gemeinsamkeiten aufweist.

Mit Shuttlebussen ging es nach dem Festcommers dann dem Höhepunkt des Wochenendes entgegen: dem 113. Stiftungsfest. Erstmalig wurde der Festball auf Eylers Ranch in Oberhammelwarden gefeiert. Und bei maritimem Büffet, Tanzmusik von den „Incredibles“, einem verheißungsvollen „Mitternachtsgeflüster“ und allerbester Laune dürfte es für die meisten Teilnehmer eine sehr kurze Nacht geworden sein. Schließlich ging es beim Frühschoppen mit Bismarckhering, Bratkartoffeln und Musik am Sonntagvormittag in der Kogge weiter.

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