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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Ellwürder freuen sich auf Jubiläumsbaum

26.05.2015

Atens /Ellwürden /Abbehausen Von einem dreifachen Glück für Ellwürden sprach beim Pfingstbaumsetzen am Sonnabend-Abend stellvertretender Landrat Karlheinz Ranft: Dies sei – nach allem was man wisse – das 79. Fest. Folglich könne im nächsten Jahr zum 80. Mal ein Pfingstbaum in Ellwürden gesetzt werden. Zudem: Der Hamburger Sportverein sei noch nicht aus der Bundesliga abgestiegen. Und: Die Heimathymne „Hurra Butjarland“ sei von vielen Festgästen beim Hochziehen der Fahne des Bürgervereins an die Spitze des Pfingstbaums kraftvoll gesungen worden, obwohl die Begleitmusik diesmal ausgefallen war.

Mit viel Humor

Viel Humor demonstrierten auch die 13 Träger des Ellwürder Pfingstbaums. Nach mehr als zweistündigem Umzug durch Ellwürden und Abbehausen mit musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Loxstedt machten sie kurz vor dem Festplatz noch einmal Halt. In der Waschhalle neben der Ellwürder Tankstelle verpassten sie dem schmucken Baum noch einige Wasserstrahlen.

Zum Umzugsstart hatte Zugführer Jan Rosenau darauf hingewiesen, dass der 17,62 Meter lange Ellwürder Pfingstbaum sehr bunt geschmückt sei. 37,5 Meter lange Girlanden seien eng um den Baum gebunden.

In der von einem nostalgischen Trecker gezogenen Festkutsche fuhren das Pfingstkönigspaar Carina Ei-sele und René Seemann und die Kindermajestäten Emily Bolte und Onno Kappmeier. Die Ortsfeuerwehr sicherte den Umzug ab.

Bürgervereinsvorsitzender Norbert Hartfil begrüßte als Besucher mit der weitesten Anreise Abbehausens früheren Pfarrer Hans-Wilhelm Biermann aus Ghana, der viele Jahre Vorsitzender des Bürgervereins war.

Stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Zöllner lobte die Ellwürder Traditionsveranstaltung. Hoch erfreut äußerte sich auch Ortsbürgermeister Karl-Heinz Wedemeyer. Abbehausens neuer Pfarrer Matthias Kaffka wies darauf hin, dass der Baum ein Symbol für Beständigkeit und Leben sei.

Die Dorfgemeinschaft De Atenser hatte zum Schmücken ihres Pfingstbaums zehn Säcke Buchsbaum zusammengetragen und 1 000 Papierrosen gebastelt. Ebenso wie in Ellwürden setzte sich Sonnabend-Nachmittag nach einem wolkenverhangenen Vormittag viel Sonne durch. Das freute auch die Vorsitzende der Atenser Dorfgemeinschaft, Vera Heinig.

Als Atenser Pfingstkönigspaar fuhren in einer Kutsche Annika Tanzen und Frerk Tietz sowie als Kinderpaar Isabelle Stuck und Jonas Thölen. Der Tennisclub Nordenham (TKN) war mit einem „rollenden Tennisfeld“ dabei. Den Umzug sicherte der Ortsverband Nordenham des Technischen Hilfswerkes (THW) ab. Für musikalische Begleitung sorgten die Ovelgönner Blaskapelle und der Seefelder Fanfaren- und Spielmannszug.

Bürgermeister Hans Francksen sprach von einer beeindruckenden Veranstaltung. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz des Vorstandes der Dorfgemeinschaft und vieler Helfer wäre das nicht möglich gewesen. Obwohl gleichzeitig der spannende Abstiegskampf in der Bundesliga lief, seien viele Atenser zum Umzug gekommen und hätten am Straßenrand gewunken.

5500 Einwohner

Der Bürgermeister rief die Atenser auf, an der Tradition des Pfingstbaumsetzens festzuhalten. Atens sei mit 5500 Einwohnern Nordenhams größter Stadtteil und wegen vieler Versorgungseinrichtungen auch der wichtigste. Pastor Christopher Iven zog nach dem Umzug dieses Fazit: „Das ist toll gelaufen und hat Spaß gemacht.“

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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