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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kraniche bescheren Gänsehaut zur Morgendämmerung

09.10.2019

Elsfleth /Groß Mohrdorf Im Mai dieses Jahres hatten Edith Koschnik (Neuenbroker Klecksklause) und der Tailwind-Sänger und Gitarrist Hendrik Locksley zur Konzertlesung „Cranes“ in die „Klecksklause“ eingeladen. Im Programm stellte der Elsflether die neuen Songs seiner Cranes-CD vor und Edith Koschnick hatte Wissenswertes über die „Vögel des Glücks“ sowie Gedichte, Märchen und Balladen zusammengetragen.

Die Beschäftigung mit dem Thema „Kraniche“ hatte Hendrik zuvor in die Wildvogelstation Teufelsmoor geführt. In der Wildvogelstation wurde ein junger Kranich von der Betreiberin der Station aufgezogen, der durch die Fehlprägung auf Menschen jeden Kontakt mit anderen Kranichen mied. Beim ersten Besuch lernte der Elsflether tatsächlich mit „Grus“, dem jungen Kranich, zu tanzen.

Fasziniert von dieser Begegnung wandte sich Hendrik Locksley an den Biologen und Wissenschaftler Dr. Günter Nowald, Leiter des Kranichzentrums des Naturschutzbundes in Groß-Mohrdorf in Mecklenburg-Vorpommern. Im diesem Zentrum, 14 Kilometer nordöstlich von Stralsund gelegen, gibt es eine ganzjährige Dauerausstellung über Kraniche. In der vorpommerschen Boddenlandschaft bereiten sich die Tiere im Herbst auf ihren langen Flug nach Südfrankreich, Portugal und Nordafrika vor. „Hier im Boddenbereich finden die Kraniche einen gedeckten Tisch und ein sicheres Schlafzimmer“, erläutert Günter Nowald.

Zur 21. Woche des Kranichs in Ahrenshoop hatte Nowald die beiden Elsflether eingeladen, ihr Programm „Cranes“ vor interessierten Gästen aufzuführen. Nach der Konzertlesung wollten die Elsflether Besucher natürlich auch die „Vögel des Glücks“ persönlich erleben. Das hieß am folgenden Morgen: spätestens um 6 Uhr aufstehen und das „Kranorama“ in Altenpleen aufzusuchen.

Das „Kranorama“ ist eine Kranichbeobachtungsstation am Günzer See. Dort stehen die freundlichen Ranger den Besuchern (und vielen Hobbyfotografen) gerne Rede und Antwort. Als die Elsflether Gäste in aller Frühe eintrafen, war die Beobachtungsstätte noch geschlossen, aber in der Morgendämmerung erlebten die beiden inmitten der Natur eine fast mystische Stimmung. Eine gute halbe Stunde war von den „Vögeln des Glücks“ weder etwas zu sehen, noch zu hören. Aber dann passierte es: Mit lauten Trompetenrufen kündigte sich ein Schauspiel an, dass Edith Koschnick und Hendrik Locksley eine Gänsehaut bescherte:  Zu Hunderten kamen die Tiere von ihren Schlafplätzen und flogen über die Köpfe der Elsflether hinweg zu ihrem Futterplatz. „Solch ein einmaliges Erlebnis prägt sich ganz fest ein“, zogen Edith Koschnick und Hendrik Locksley die Bilanz ihrer Kranichtour.

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