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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kirche In Elsfleth: Pfarrer muss vielleicht packen

18.09.2019

Elsfleth „In der Stadt und in der Kirchengemeinde St. Nicolai sind meine Frau und ich angekommen und die Vertrautheit ist gewachsen“: Sein kürzlich begangener 60. Geburtstag ist für Pfarrer Hans-Christof Rösner ein guter Zeitpunkt, Rückschau auf die seelsorgerische Arbeit in der evangelischen Kirchengemeinde zu halten.

2016 hatte sich der gebürtige Görlitzer auf die lange vakant gewesene Elsflether Pfarrstelle beworben und im Oktober 2016 wurde Rösner nach seinem Vorstellungsgottesdienst vom Gemeindekirchenrat als neuer Pastor der St.-Nicolai-Kirchengemeinde gewählt. Sein offizieller Amtsantritt war im Januar 2017.

In den vergangenen Monaten ist es Pfarrer Rösner und dem Gemeindekirchenrat gelungen, die Arbeit in der Gemeinde zu intensivieren und neue Projekte anzustoßen. In Abstimmung mit dem Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Brake, Gregor Stratmann, den Elsflether Kindergärten und Grundschulen, gelang es Rösner, den Einschulungsgottesdienst für die Elsflether Schulanfänger vom Samstagmorgen auf den Freitagnachmittag vorzuverlegen. „Viele Eltern waren der Meinung, dass der Gottesdienst und die anschließende Einschulungsfeier mit Familien und Angehörigen für ihre Kinder zu belastend seien. Die zeitliche Trennung der beiden Feiern ist bei Eltern und Schulen gut angekommen“, freut sich Rösner über diese Neuerung.

Ökumene läuft rund

Auf ökumenischer Ebene hat auch der Kontakt zum Pfarrgemeinderatsvorsitzenden der katholischen Kapellengemeinde St. Maria Magdalena, Christoph Wand, Früchte getragen. Am „runden Tisch“ hatten Rösner und Wand erörtert, mit Studierenden des Fachbereichs Seefahrt und Logistik konfessionell übergreifende Kontakte zu knüpfen.

Jetzt finden donnerstags um 19 Uhr jeweils monatlich abwechselnd in der St.-Nicolai-Kirche und der St.-Maria-Magdalena-Kirche „Taizé-Andachten“, die für alle Interessierten offen sind, statt. Jetzt, im September, finden die 20-minütigen Andachten in der St.-Nicolai-Kirche statt, im Oktober in der St.-Maria-Magdalena-Kirche. Die Gruppe der Studierenden trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Geplant sind literarische Lesungen und Theaterfahrten.

Auch die „Kinderkirche“ hat in der Gemeinde wieder an Fahrt gewonnen. Allerdings würde sich das Kinderkirchen-Team über eine Verstärkung mit ehrenamtlichen Mitstreitern freuen. Mädchen und Jungen im Alter von 5 bis 10 Jahren werden in den Räumen der Kirchengemeinde jeweils über zwei Stunden vielfältige und interessante Aktivitäten angeboten.

Am Erntedanksonntag, 6. Oktober, findet nach dem Gottesdienst wieder ein Beisammensein im Gemeindezentrum statt. Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens werden den Gottesdienst mitgestalten und jeder Teilnehmer, der eine Erntegabe (beispielsweise selbst gebackenes Brot oder Konfitüren) beisteuern möchte, kann dies im Kirchenbüro melden. Die Gaben werden der Aktion „Brot für die Welt“ zugute kommen.

Guter Zusammenhalt

Als vielversprechend bezeichnet Pastor Rösner die Kontakte und gemeinsamen Projekte mit der Elsflether Oberschule. Mit den Konfirmanden, die in diesem Jahr konfirmiert wurden, sind Treffen in regelmäßigen Abständen geplant.

Besonders wichtig ist für Hans-Christof Rösner die wöchentlichen Mitarbeiterrunden, in denen wichtige Themen in aller Ruhe besprochen werden. Rösner: „Ich schätze diese Gespräche, die den Zusammenhalt stärken und das gegenseitige Vertrauen vertiefen“.

Das Frauennetzwerk „Farbpunkte“ und die Arbeit im Seniorenkreis hätten sich ebenfalls gut entwickelt, so Pfarrer Rösner. Es sei aber auch dringlich, sich um den baulichen Zustand der Elsflether St.-Nicolai-Kirche rechtzeitig Gedanken zu machen.

Einen Wermutstropfen, der das Ehepaar Rösner zurzeit sehr bewegt und beunruhigt, gibt es dennoch: Im Juli 2018 hatten Gabriele und Hans-Christof Rösner das von der Kirchengemeinde angemietete Haus an der Graf-Anton-Günther-Straße 9 bezogen. Im Januar 2019 hatten die Hauseigentümer das Haus zum Verkauf ins Internet gestellt. Rösner: „Falls das Haus verkauft wird, müssen wir bei einer Kündigung wegen Eigenbedarfs ohne momentane Alternative innerhalb von drei Monaten ausziehen. Es ist eine Situation, die uns sehr belastet, und es muss dringend eine dauerhafte Lösung gefunden werden.“

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