• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert In Elsfleth: „Mit Abstand“ die schönste musikalische Reise

24.09.2020

Elsfleth Das war „mit Abstand“ eines der schönsten Konzerte, das der Elsflether Kulturverein seinen Besuchern nach langer Zwangspause jetzt bieten konnte – und das unter den strengen Sicherheitsregeln angesichts der Corona-Pandemie. Das Bremer Kaffeehausorchester nahm 120 Zuhörer in der Stadthalle mit auf eine bezaubernde, musikalische Reise durch die Jahrhunderte – von Bach über Brahms bis hin zu den Beatles.

„Man kann uns Einiges nehmen und Beschränkungen auferlegen – was man uns nicht nehmen kann, ist die Musik, und die kennt keine Abstandsregeln“, hatte die Vorsitzende des Kulturvereins, Renate Detje, in ihrer Begrüßungsrede betont.

Mit elegantem Schwung entledigten sich dann die vier befrackten Herren ihrer „Schnuutenpullis“, während ihre Begleiterin, die Pianistin Machiko Totani, am Keyboard Platz nahm. Swingend startete der Streifzug auf der legendären „Penny Lane“, die Beatles setzten der Londoner Straße ein Pop-Denkmal. Swingend wechselte das Ensemble den Ort: „Via con me – Komm mit mir“ hatte einst ein kauziger älterer Herr namens Paolo Conte ins italienische Mikrofon gebrummelt. „It’s wonderful, it’s wonderful“ wie das Orchester diese swingenden Noten umsetzte.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Klaus Fischer – er ist nicht nur Klarinettist, Flötist und Saxofonist – wusste als Moderator zu jedem Stück heitere Anekdoten zu erzählen. Für die „Toccata in d-moll“ von Johann Sebastian Bach brauchte es in der Stadthalle keine Orgel, um diesen Hit der Barockzeit virtuos zu interpretieren. Peu á peu klatschte sich das Publikum die Hände warm und mit Tangoklängen wie „Hernando’s Hideaway“ und dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms nahm auch das Orchester gut gelaunt Fahrt auf. Entspannt ging es nach der Pause mit Georg Kreislers „Liebesleid“ in die nächste Runde und weiter mit Stücken von Supertramp, John Williams („Star Wars“), einem chinesischen Popsong und einer musikalischen Stippvisite nach Schottland und Irland.

Natürlich greift Geiger Constantin Dorsch gegen Ende des tollen Abends noch einmal zu seinem zweitliebsten Instrument, der quäkenden Vuvuzela, und schließlich bleibt – Corona zum Trotz – Satchmos Manifest: „What a wonderful world“. Langer Beifall des Publikums und für Renate Detjes Schlusswort „Endlich wieder Live-Musik“ gab es einen Extra-Applaus.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.