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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Musik, die alle glücklich macht

14.03.2018

Elsfleth „Siyahamba - We are marchin’ in the light of god“: Wenn ein Gospelchor mit diesem temperamentvollen südafrikanischen Klassiker, egal ob er auf deutsch, afrikaans, zulu oder swahili gesungen wird, sein Konzert startet, dann kann gar nichts mehr schief gehen. So marschierten die Sängerinnen und Sänger sowie die Begleitband des „Glad(e)maker“-Gospelchors aus Bremerhaven nicht nur im Lichte Gottes in die Elsflether St.-Nicolai-Kirche ein; mit seiner Chorleiterin Vivian Glade marschierte der Chor auch ohne Umwege, aber mit musikalischer Hingabe und mitreißenden Rhythmen geradewegs in die Herzen der Zuhörer. Mitklatschen, mitsummen und zumindest mit den Füßen wippen – der Chor hatte keine Mühe, sein Auditorium in temperamentvolle Gospelstimmung zu versetzen.

„Mehr leisere und zurückhaltende Songs“ hatte Moderator Kevin Blohm (Elsfleth) für den ersten Konzertteil angesagt und das hatte einen Grund. Das eigentlich für den Januar geplante Konzert hatte der Chor aus einem traurigen Grund verschieben müssen. Der von allen Chormitgliedern verehrte Schlagzeuger Andreas war plötzlich verstorben. So widmeten die „Glad(e)maker“ ihm die Lieder im ersten Konzertteil: das „Wolkenwiegenlied“, „Der Stern“ und natürlich „Knockin´ on heavens door“, das vor allem von den Solopartien getragen wurde.

Wincent Weiss’ Chartstürmer „Ey, da müsste Musik sein“ hatte sich der Chor als Konzerttitel ausgewählt, der Song beschloss das Repertoire vor den Pause, danach nahm der Gospeltrain im zweiten Teil ordentlich an Fahrt auf.

Spirituals und Gospels wechselten sich mit Welthits ab. Elvis Presleys trauriger Song „In the Ghetto“ wurde anrührend und emotionsgeladen vorgetragen und Marvin Gayes „Ain’t no mountain“ erinnerte an das Schicksal des amerikanischen Motown-Stars: er wurde 1984 während eines Streits von seinem eigenen Vater erschossen.

Und auch dieser Choral fand seinen Platz im Repertoire: „Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir“ wurde von Paul Gerhardt 1653 geschrieben, Johann Sebastian Bach verwendete den Text in der ersten Strophe als Teil seines Weihnachtsoratoriums und der Chor frischte den Klassiker so auf, dass er Herz und Seele berührte.

„Music makes us happy“ – ein Bekenntnis, das für Chor und Publikum gleichermaßen galt. Zum Schluss gab es keinen Zweifel bei den begeistert applaudierenden Zuhörern: „Da musste Musik sein!“

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