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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Renate Detjen: Mit Herz bei der Arbeit

13.08.2019

Elsfleth Die 63-jährige Renate Detje ist in Hamburg aufgewachsen. Nachdem sie die Schule beendet hatte, machte sie eine Lehre zur Hotelfachfrau und arbeitete 13 Jahre lang im Atlantic Hotel Kempinski in Hamburg. Zuerst an der Rezeption, dann als Leiterin der Hotelreservierung und später wurde sie die rechte Hand der Hoteldirektion und arbeitete als Direktionsassistentin.

Was verschlug die Hamburgerin dann nach Niedersachsen? „Es war die Liebe! Mein Mann wohnte in Cuxhaven und zog wegen seiner Arbeit nach Oldenburg.“

Also entschloss sich Detje für die Liebe ebenfalls umzuziehen.

Als sich dann der Nachwuchs ankündigte, überlegte das Paar, ob es in eine ländlichere Region umsiedeln wollte. „Dann habe ich immer mal wieder in die Zeitung geguckt und irgendwann fiel mir Elsfleth ins Auge.“

Zuvor habe Detje noch nie von Elsfleth gehört, aber irgendwie hatte die kleine Stadt etwas für sich.

So zog die Familie schließlich nach Elsfleth. Als erstes wohnten sie in ein gemietetes Einfamilienhaus und dann bauten sie selbst. Nun lebt die Hamburgerin bereits seit 32 Jahren in der Wesermarsch und kann sich nicht vorstellen noch einmal weg zu ziehen. „Es ist mein Lebensmittelpunkt, meine Wahlheimat.“

Seit 2006 arbeitet Renate Detje ehrenamtlich im Kulturverein Elsfleth und seit 2008 ist sie Vorsitzende des Vereins. Ihr Zuständigkeitsbereich ist die Organisation und Planung von Auftritten verschiedener Künstler und unterschiedlichen Genres. Genau das ist es auch, was den meisten Spaß an ihrer Arbeit mit sich bringt. Renate Detje lebt für den Kulturverein. Selbst jetzt denkt sie schon über die Auftritte und Künstler im nächsten Jahr nach.

Die Leidenschaft die Detje in ihre Arbeit steckt bemerkt man sofort, alles ist bis ins kleinste Detail geplant.

Besonders danken möchte Renate Detje im Namen des Kulturvereins der Stadt Elsfleth für die große Unterstützung.

Das mag ich an der NWZ

Am meisten an der NWZ gefällt Renate Detje das Format. Wenn man unterwegs wäre und die Zeitung in der Hand halte, sei es nicht schwer sie zu lesen. Viele andere Zeitungen empfinde sie als zu groß, hingegen das Format bei der NWZ stimme. Außerdem informiert sie sich durch die NWZ gerne über lokale Ereignisse. Vor allem aber liest sie gerne die Kommentare, denn hier wird ihre Meinung entweder bestätigt oder nicht, oder sie erfährt eine ganz neue Sichtweise auf die Thematik.

Das macht mir Sorgen

„Auf jeden Fall der Klimawandel.“ Detje empfindet es als sehr schlimm, dass es immer noch Menschen gibt, die den Klimawandel bestreiten. „Das sind Menschen die glauben, dass die Erde noch eine Scheibe ist“, so Detje. Ein weiteres schlimmes Thema sei die Flüchtlingspolitik. „Sie werden ihrem Schicksal überlassen.“ Renate Detje verstehe nicht, wie man beispielsweise Carola Rackete verurteilen könne. „Dabei hilft sie den Menschen.“

Das macht mir Freude

„Meine beiden Katzen“, schießt es aus der 63-Jährigen heraus. Ihre Katzen „Sherlock und Watson“ sind ihre absoluten Lieblinge. Die Katzen seien verschmust und sie ergänzen sich super. Bevor Renate Detje die Katzen zu sich nahm, wurden sie in der Oldenburger Katzenhilfe aufgenommen, da sie kurz nach ihrer Geburt keine Mutter mehr hatten. „Ich habe sie erzogen wie Hunde“, lacht die Vorsitzende. „Watson kommt immer sofort, wenn ich rufe.“

Wenn es eine Mondfinsternis oder einen Sternschnuppenregen geben würde, dann würde Renate Detje auf jeden Fall aufstehen. „Aber da es hier immer so bewölkt ist, bin ich froh, dass ich weiterschlafen kann“, lacht sie.

Dafür stehe ich nachts auf

Natürlich würde sie aber auch jederzeit für ihren 32-jährigen Sohn aufstehen, der wohnt allerdings in Oldenburg. Wenn es Detjes geliebten Katzen „Sherlock und Watson“ nicht gut ginge, würde sie ohne Zweifel auch sofort aufstehen.

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