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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Sie wollen Elsfleth sicherer machen

17.11.2018

Elsfleth Timo Pöthig ist mit 22 Jahren der Jüngste im Bunde. Frisch von der Polizeiakademie gekommen, hat er seinen Dienst in der Polizeistation Elsfleth aufgenommen. Waren die jungen Beamten in der Vergangenheit meistens zunächst einige Jahre im Einsatz- und Streifendienst in Brake tätig, geht man beim Polizeikommissariat nun einen anderen Weg: „Wir geben mehr Personal in die Fläche“, erklärt Klaus Lücke. „Aber auch mehr Aufgaben.“ Einige Ermittlungen etwa, die bisher zentral in Brake gemacht wurden, werden jetzt vor Ort erledigt.

Für den Kommissariatsleiter ist das „ein deutliches Signal nach außen, Präsenz zu zeigen“. Mit der Umstrukturierung würden die Polizeistationen als „Keimzelle der Polizei“ gestärkt. Haben in der Vergangenheit drei Kollegen Dienst in Elsfleth versehen, sind es jetzt fünf. Das schafft deutlich mehr Möglichkeiten im Dienst (Lücke: „Künftig wird hier auch mal nachts Licht brennen“) und Zeit für Streifen – sei es mit dem Auto oder auch zu Fuß.

Zudem wird die Station gemeinsam mit den Stationen in Lemwerder, Berne und Oldenbrok als Einheit gesehen. Die Koordination – auch von gemeinsamen Aktionen der Stationen – hat Sebastian Frey (zuvor in Elsfleth tätig, jetzt in Lemwerder) übernommen.

Für den jungen Polizeikommissar Timo Pöthig ist die Umorganisation ein Glücksfall. Schließlich kann er auf Station das erleben, was ihm an seinem Beruf besonders reizt: „Jeder Tag ist anders.“ Und dank der „riesigen Aufgabenbreite“ sei von allem etwas dabei, Streifendienst wie auch Ermittlungsarbeit.

In Elsfleth leistet er – jeweils in wechselnden Besetzungen Dienst – mit Martina Peters, Sandra Stöver, Frank Meyer und Ralf Stuhlmann. Letzter ist seit elf Jahren in Elsfleth und der „alte Hase“ im Team. Die Stationen in Berne und Lemwerder kennt der 56-Jährige ebenso wie den Einsatz- und Streifendienst in Brake. Dort war auch Frank Meyer (53) zuletzt sieben Jahre tätig, zuvor in verschiedenen anderen Verwendungen. Seit gut einem Jahr fühlt er sich in Elsfleth „pudelwohl“. Seit April dieses Jahres ist Martina Peters (46) in Elsfleth, seit dem 1. Oktober Sandra Stöver (49). Auch die beiden Frauen haben jeweils viele Jahre Erfahrung im Einsatz- und Streifendienst gesammelt – und hatten „einfach Lust auf was Neues“. Für Martina Peters liegt ein großer Vorteil der Stationsarbeit darin, dass man „jeden und alles kennt“. „Wir können viel mehr bewirken, weil wir präsent sind.“ Und genau das ist auch für Kommissariatsleiter Lücke ein großer Vorteil: Der Polizeibeamte mit dem kurzen Draht zu Menschen und Institutionen vor Ort.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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