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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Nach dem Markt ist vor dem Markt

17.09.2019

Elsfleth Noch während der Krammarkt in Elsfleth auf seine nächsten Höhepunkte zusteuerte, kam der Ausschuss für Marktwesen der Stadt Elsfleth zu seiner traditionellen montäglichen Marktsitzung im Haye-Saal zusammen. Das Echo der Marktbeschicker, die stets zu dieser Sitzung geladen werden, war dabei fast durchweg positiv.

Imbissbudenbetreiber Dietrich Meier zeigte sich über die erreichten Umsätze am Wochenende ebenso zufrieden wie Marktbeschicker David Bode. Beide richteten ein Lob an Verwaltung, Rat und Marktmeister Werner Ahlers. Die Spendenaktion der Elsflether Firmen, die 2000 Euro in Gutscheinen und Fahrchips gespendet hatten, rief ein positives Echo hervor.

Zudem richtete Meier die Bitte an die Verwaltung, verbindliche Mindestöffnungszeiten einzuführen, um den Markt nicht unnötig unattraktiv zu machen. Ein erster Vorschlag nach Diskussion sieht vor, dass der Markt im kommenden Jahr samstags bis 23 Uhr, sonntags bis 21 Uhr und montags bis nach dem Feuerwerk geöffnet bleibt. Ob ein Geschäft noch länger öffnet, soll dem jeweiligen Betreiber freigestellt bleiben.

Eine weitere Diskussion entspannte sich um die Frage, ob ein weiteres Fahrgeschäft im kommenden Jahr den Markt erweitern soll. Bürgermeisterin Brigitte Fuchs hatte vorangehend in Aussicht gestellt, die Marktfläche zu erweitern. Insbesondere Sylke Menge von der Interessengemeinschaft Krammarkt machte sich für den Ausbau des Angebots an Fahrgeschäften stark: „Nur wenn wir wachsen, können wir überleben.“ Es fehle ein Fahrgeschäft für Kinder im Grundschulalter. Horst Kortlang (FDP) warnte hingegen vor einem weiteren Fahrgeschäft: „Ich mindere so den Erlös von den anderen.“

Meier betonte, dass er die derzeitige Bestückung des Marktes für angemessen halte und erhielt die Zustimmung von den anderen Beschickern. Nichtsdestotrotz mahnte auch Fuchs an, „wir müssen etwas machen.“ Ihr Vorschlag lautete kein weiteres Fahrgeschäft zu etablieren, sondern stattdessen auf kleinere Angebote, wie eine mobile Kletterwand, oder Trampolinspringen zu setzen.

Eine weitere Neuerung wurde für die Prämierung der Teilnehmer des alljährlichen Festumzugs auf den Weg gebracht. So sollen in Zukunft nicht mehr lediglich die schönsten drei Wagen prämiert werden, sondern die schönsten fünf Wagen, und dies ohne Rücksicht auf die Prämierungen des Vorjahres. Überdies sollen im kommenden Jahr auch die schönsten drei Fußgruppen prämiert werden. Die Plätze sechs bis zehn werden unter allen übrigen Gruppen ausgelost. „Die Spender hierfür treibe ich schon auf“, sicherte Fuchs zu.

Am Montagnachmittag ging es im voll besetzten Festzelt auf dem Krammarkt bunt zu: „Ik bün een Dörpkind und darauf bün ik stolz, denn Dörpkinner sünd ut goodem Holz“. Von dieser Tatsache ließen sich die Besucher des „Bunten Nachmittags“ gerne überzeugen. Nicht nur das: die lütten Plattschnacker-Kinner der Grundschule Moorriem servierten den Gästen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Ines Hühnlein und Plattschnacker-Fachfrau Anke Koopmann ein so tolles Programm mit Liedern, Döntjes und Sketchen, dass am Ende lautstark nach einer Zugabe gerufen wurde.

Musikalisch ging es weiter mit der gut aufgelegten Liedertafel Berne und die schwungvollen Rhythmen der Moorriemer Quetschkommoden animierten einige Besucherinnen, sich aufs Tanzparkett zu wagen. Das war ganz im Sinne vom Quetschen-Chef Kortlang. Er hatte jedem Gast, der sich für Bewegung im Drei- oder Viervierteltakt entschied, versprochen, einen auszugeben. Wie hoch die Zeche am Schluss des Bunten Nachmittags ausfiel, blieb Kortlangs Geheimnis. Für die Bewirtung und Betreuung waren die Frauen vom Deutschen Roten Kreuz zuständig.

Daniel Schumann Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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