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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Nasse, aber gelungene Premiere

19.08.2019

Elsfleth Das erste Elsflether Weinfest mit der großen Wasser- und Lichtshow „Flames of Water“ – das war am vergangenen Samstag an der Kaje eine Premiere der ganz besonderen Art. Denn: An Wasser in allen Variationen mangelte es an diesem Abend nicht.

Fast eine ganze Stunde lang schüttete es ab 20 Uhr unermüdlich aus den Himmelsschleusen, aber pünktlich um 21.30 Uhr, als das Event „Flames of Water“ starten sollte, erinnerte sich Wettergott Petrus seiner guten Beziehungen zu Elsfleths Festivitäten und er schob die düsteren Wolken über Hunte und Weser hinweg in Richtung Osten.

Das war für das Team der Wasser- und Lichtshow aus Jade exakt der richtige Zeitpunkt, ebenfalls die Schleusen zu öffnen, die Pumpen anzuschmeißen, die Strahler in Gang zu bringen und die fetzige Begleitmusik zu starten. Trotz des schauerlichen Abends waren die Elsflether zahlreich vor Ort und genossen fasziniert diese einzigartige Komposition aus Wasser, Licht, Farben und stimmungsvollen Rocksongs.

In allen Farben des Regenbogens schossen die Fontänen in den Nachthimmel und mit unzähligen „Ahhs“, „Ohhs“ und spontanem Beifall wurde das kunterbunte Spektakel begleitet. Leuchtend in allen Farben, präsentierte sich der historische Kajenkran und farbig wurde es auch im Garten des Schifffahrtsmuseums.

Für dieses besondere Erlebnis, das sie nach Elsfleth geholt hatten, erhielten Bürgermeisterin Brigitte Fuchs und die Mitarbeiterinnen des Touristikbüros viel Lob und anerkennende Worte.

Etwas verhaltener als beim abendlichen Trubel war das Weinfest am Nachmittag gestartet. Obwohl noch trocken, war die Zahl der Besucher recht überschaubar. Ein bisschen weit weg vom Geschehen spielte die Live-Band im Museumsgarten, aber rund um die Stände sammelten sich die Gäste nach und nach, um neben Wein – von lieblich bis trocken - auch Leckereien aus der Pfanne und vom Grill zu verkosten.

Am Timbercoast-Stand gab es nicht nur fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Honig oder Schokolade; erstmals wurden den Elsflether Gourmets neben Rum und Gin auch ein biologisch angebauter Merlot „Côtes de Bourg“, der in Fässern über neun Monate auf dem Frachtsegler „Avontuur“ übers Meer gesegelt war, zur Weinprobe angeboten.

Und was ist eigentlich eine „Subbelsupp“? Diese Frage konnte an Köhlers Barhaus beantwortet werden: Die humorvolle Bezeichnung gab ein Winzer seinem Halbtrockenen aus dem rheinhessischen Anbaugebiet.

Fazit: bei dieser Premiere an der Kaje war für jeden Geschmack etwas dabei: optisch und lukullisch.

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