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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Museum: Ergebnisse der Forschung nutzen

10.02.2012

FEDDERWARDERSIEL Nach rund 20 Jahren sei es an der Zeit, die Dauerausstellung im Nationalparkhaus und Museum in Fedderwardersiel zu modernisieren und eventuell zu erneuern. Dabei gehe es aber weniger um Inhalte, sondern vornehmlich um die Ästhetik und Technik der Präsentation, machte Friederike Ehn deutlich. Darin sieht die neue Hausleiterin eine ihrer Hauptaufgaben in den kommenden Monaten.

Die 30-jährige Diplom-Biologin hat zu Jahresbeginn die Leitung des Nationalparkhauses und Museums übernommen. Die Modernisierung der Dauerausstellung und deren künftige stärkere Ausrichtung auf den Nationalparkhaus-Charakter, eine Forderung für die Förderung des Hauses durch das Land Niedersachsen, ist aber nicht ihre Idee, sondern steht schon länger an.

Um dies aber auch umzusetzen, möchte sich Friederike Ehn zunächst einen detaillierten Überblick über alle Bereiche des Hauses, seines Inventars und der auch im Magazin lagernden Exponate verschaffen. An der Erarbeitung eines Konzeptes für die Modernisierung will die Hausleiterin natürlich auch die Mitarbeiter, der Förderkreis und die Gästeführer einbinden, denn ihr Wissen über die Region sei unverzichtbar.

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Wertvolle Erkenntnisse für die Zukunft des Nationalparkhauses und Museums am Sieler Kutterhafen erwartet Friederike Ehn vom Forschungsprojekt „Neue Heimatmuseen als Institutionen der Wissensproduktion“. Mit 600 000 Euro von der Volkswagenstiftung gefördert, untersucht ein Forschungsteam der Universität Oldenburg in den nächsten drei Jahren fünf Heimatmuseen, darunter auch das in Fedderwardersiel und das Handwerkermuseum in Ovelgönne. Dabei sollen unter anderem die Stärken und Schwächen der Sammlungen und deren Präsentation deutlich gemacht werden.

Kurzfristiger realisiert werden soll nach Auskunft von Friederike Ehn die vorübergehende Nutzung des derzeit leerstehenden Raumes, in dem bis vor einem Jahr eine historische Küche ausgestellt war. Dort sollen Teile des Inventars aus dem alten Dorfladen in Langwarden aufgebaut und präsentiert werden. Dieses Vorhaben verzögert sich jedoch, weil dazu die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde erforderlich ist (die NWZ  berichtete).

Nach Ansicht von Friederike Ehn könnte der Raum in diesem Jahr dazu genutzt werden, Exponate aus dem Magazin des Museums zu präsentieren. Alle dort lagernden Teile wurden in mühseliger Kleinarbeit von den ehrenamtlichen Mitarbeitern Manfred Söllner, Günter Spandick und Heiko Suhr inventarisiert. Möglich sei auch, jeweils ein Objekt des Monats zu küren. Um die Butjadinger Bürger mit einzubinden, könnten die aufgefordert werden, dem Nationalparkhaus und Museum Geschichten und Erinnerungen mitzuteilen, die sie mit dem jeweiligen Objekt verbinden, so die Leiterin des Hauses.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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