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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Erstes Weinfest bleibt nicht das letzte

14.09.2015

Lemwerder In ein gemütliches Weindorf verwandelte sich der Lemwerderaner Rathausplatz anlässlich der Veranstaltung „Offenes Lemwerder“ am Wochenende. Jürgen und Claudia Maaß vom örtlichen Supermarkt hatten gemeinsam mit der Werbegemeinschaft das 1. Lemwerderaner Weinfest organisiert, das mit einer Bühne für Live-Musik bei allen Besuchern bestens ankam. Vier Weinlieferanten kredenzten edle Tropen. Die Stedinger Landfrauen und die Bäckerei Starke sorgten für das leibliche Wohl. Und der Lemwerder Turnverein zeichnete im Jahr seine 111-jährigen Bestehens für ein sportliches Kinderprogramm verantwortlich.

„Unser Angebot stammt ausschließlich aus deutschen Anbaugebieten“, erklärte Stefanie Klusmann. Die Vertreterin des Bremer Ratskellers war ganz überrascht vom großen Anklang, den das Weinfest gleich bei seiner Premiere bei der Bevölkerung fand. Auch ihr Stand-Nachbar Rainer Urban konnte nicht über Langeweile an seiner Wein-Hütte klagen: Mit einer Auswahl internationaler Weine wie Shiraz, Merlot oder Roodeberg punktete er bei den Besuchern des Rathausplatzes.

Bezahlt wurde an den vier Weinhütten anstatt mit Bargeld mit einem „Weinpass“. Gutscheine für ein bis zehn Gläser inklusive Pfand konnten erworben werden. „Das haben wir eingerichtet, damit die Weinhändler mehr Zeit für Gespräche haben. Ums Spülen der Gläser müssen sie sich auch nicht kümmern“, erklärte Claudia Maaß die Idee dahinter, die bestens ankam.

Aber auch die Fans anderer Kaltgetränke kamen beim Weinfest auf ihre Kosten.

Das ganze Sortiment durchzuprobieren, kam – selbst wenn es durchaus verlockend gewesen wäre – auch für Henry Gartzke und Jürgen Käsehage nicht infrage. Die beiden Kollegen vom Sanitärbetrieb Rahder gehörten mit zu den Ausstellern und hatten ihren Stand vor der Apotheke aufgebaut. Das Gläschen halbtrockenen Dornfelder in der wohlverdienten Pause genossen sie aber sehr. Das Weinfest sei eine gute Idee, die hervorragend zum „Offenen Lemwerder“ passe, so ihre Meinung.

„Das Weinfest ist eine Superidee und das Wetter passt“, freuten sich auch Ute Barisch und Annette Hitschfeld, die neben dem Gläschen Wein und den vielen Bekannten, die sie auf dem Rathausplatz trafen, den Flammkuchen, den Bäcker Maik Starke frisch vor den Augen der Kundschaft in den Holzofen schob, genossen.

Für Stimmung auf der Bühne im Pavillon sorgten am Sonnabend Sabine Gal und ihr Trio mit einem musikalischen Querbeet-Mix. Am Sonntagnachmittag gab der Stedinger Shantychor ein Platzkonzert. „Ich freue mich darüber, dass an beiden Tagen hier auf dem Rathausplatz kein Platz freigeblieben ist“, so Dr. Carsten Dähnhardt. Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft erklärte, dass am Sonnabend sogar Stehplätze rar waren.