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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Jubiläum: Fans schwelgen in Erinnerungen

21.10.2015

Brake 25 Jahre Bandgeschichte ließen die Lokalmatadoren von „Wild at Heart“ im Centraltheater Revue passieren. Von den Anfängen 1991 bis heute, von eigenen Kompositionen aus der Anfangszeit bis hin zum bewährten „Rock Classics“-Programm war alles dabei, einige Überraschungen inklusive. Über 120 Besucher ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen und feierten die Band bis spät in die Nacht.

Über 30 Lieder umfasste die Setlist der Band, über drei Stunden dauerte das Konzert. „Wir haben lange überlegt, wie wir unser Jubiläum begehen“, begrüßte Sänger Stefan Hack das Publikum. Entschieden hat sich die Band schließlich für eine Zeitreise mit Personenwechsel. „Wir haben alle unsere ehemaligen Bandmitglieder eingeladen, noch einmal mit uns zu spielen.“ Und so gaben sich die Musiker auf der Bühne die Klinke in die Hand.

Nur einmal geprobt

Geprobt wurde für das Mammut-Konzert gerade einmal. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Band einige Lieder seit mehr als 20 Jahren nicht mehr gespielt hat. Den längsten Einsatz am Abend hatten Sänger und Gitarrist Stefan Hack, Gitarrist und Bassist Hergen Gresens sowie Schlagzeuger Sascha Schmitz. Als Konstante seit der Gründung 1990 – wobei Stefan Hack erst 1991 zur Band stieß – bilden die drei Musiker den harten Kern der Band. Mit Tom Fries bestritt das Trio die ersten Jahre der musikalischen Zeitreise.

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Angefangen hat alles mit mehr Eigenkompositionen als Cover-Songs. Mit „Only an actress“ und „Wildride“ tauchten „Wild at Heart“ ab in ihre Anfangszeit, bis es 1993 zur ersten Änderung kam. Fries verließ die Band, Gresens wechselte an den Bass und als neuer Gitarrist kam Michael Kühn hinzu. Kühn, der vorher in einer Heavy-Metal-Band spielte, brachte einen neuen Sound mit. Der Stil der Band änderte sich grundlegend. Aus dieser Zeit spielte die Band „Last Crusade“, ein typisches Heavy-Metal-Stück, und natürlich das bis heute von Fans immer wieder gewünschte „Stalingrad“. Bei letzterem Lied, einer dunklen Metal-Hymne, stürmten die ersten Fans die Tanzfläche. Kühn, der im April diesen Jahres seinen „Wild at Heart“-Ruhestand bekannt gab, ließ es sich dennoch nicht nehmen, bis zum Ende mit auf der Bühne zu stehen.

„1995 stellten wir fest, dass wir zwar guten Heavy Metal machten, das aber kaum jemand mitbekam“, leitete Hack den nächsten Abschnitt der Bandgeschichte ein, der sich über mehrere Jahre ziehen sollte. Die eher geringen Zuschauerzahlen bei ihren Konzerten veranlassten die Band, sich eher Richtung „angesagter“ Musik zu orientieren. „Mehr Cover-Song, mehr Neue Deutsche Welle, mehr Top-40-Songs.“ Als Unterstützung kam der erste Keyboarder, Matthias Martens, zur Band, später übernahm Rainer Harms das Keyboard. Ihren grundlegenden, rockigen Stil legten „Wild at Heart“ nicht ab, dafür machten sie vor kaum einem populären Lied Halt. Selbst Purs „Abenteuerland“ wurde gespielt, beim jetzigen Konzert das erste Mal seit fast 20 Jahren wieder.

Keyboarder geehrt

Nach Harms kam der 2007 verstorbene Horst Nosowsky zur Band. Geehrt wurde der Keyboarder mit Videoeinspielungen aus dem Jahr 2002, bevor mit Keyboarder Andreas Kettmann die bis heute bestehende Besetzung die Bühne eroberte. Dieser zweite Teil des Konzerts war geprägt mit den „Rock Classics“, mit denen die Band ihre musikalische Nische gefunden hat. Bei Liedern wie „Urgent“ oder „Radar Love“ hielt es viele Gäste auch nicht mehr auf ihren Plätzen und die Tanzfläche füllte sich.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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