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Theater: Fatale liebäugelt mit Neuauflage

23.06.2012

NORDENHAM Viele Hundert Theaterfreunde haben im Güterschuppen an der Müllerstraße das Stück „Der nackte Wahnsinn“ gesehen. Es war die erfolgreichste Aufführung in der Geschichte des Vereins Theater Fatale. Kein Wunder, dass die Fatalisten mit einer Neuauflage liebäugeln. Bei ihrer Jahreshauptversammlung am Donnerstag berieten sie darüber. Ob sie die turbulente Komödie noch einmal aufführen oder ein neues Stück einstudieren, steht aber noch nicht fest. Und ob sich im Herbst der Vorhang öffnet oder erst im Frühjahr 2013 ist ebenfalls noch nicht sicher.

Bewährte Formation

Fest steht hingegen, dass der Vorstand in bewährter Formation seine Arbeit fortsetzen kann. Vorsitzende Claudia Peplau wurde ebenso wiedergewählt wie die Schriftführerin Gudrun Repert und die Pressewartin Birgit Glückselig. Zur Führungsriege gehören außerdem der stellvertretende Vorsitzende Rolf Wilkens und der Schatzmeister Frank Repert.

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Darüber hinaus hat die Versammlung einen Leseausschuss gewählt. Dieses Gremium sichtet Bücher und trifft eine Auswahl von Stücken, die für eine Aufführung in Frage kommen. Ihm gehören die Vorstandsmitglieder Rolf Wilkens, Frank Repert und Birgit Glückselig sowie Inge Hoppe und Harri Kühn an.

Wie Birgit Glückselig mitteilt, können sich die Theaterfreunde auf jeden Fall auf ein Zwei-Personen-Stück freuen, das am Silvesterabend seine Premiere feiert. Rolf Wilkens und Detlef Glückselig sind die Darsteller in dem Stück „Frank und frei“.

Wie es mit der Jugendgruppe des Theatervereins weiter geht, steht zurzeit noch in den Sternen. Im vergangenen Jahr feierte sie mit dem Stück „Die Welle“ einen großen Erfolg. Aber inzwischen sind einige Mitglieder abgesprungen. Außerdem fehlt es zurzeit an Betreuern, die regelmäßig Zeit für die Jugendlichen haben. Die Gruppe soll aber auf jeden Fall weiter bestehen bleiben. Die Fatalisten wollen außerdem die Theater AGs der Nordenhamer Schulen ermuntern, im Güterschuppen aufzutreten.

Irritationen

Für Irritationen in den Reihen der Fatalisten hat die Diskussion über die SPD-Veranstaltung gesorgt, zu der der Bundestagsabgeordnete Holger Ortel in den Güterschuppen eingeladen hatte. Wie die NWZ  berichtete, hatte die Stadtrats-Fraktion der Linken darin einen Verstoß gegen den Mietvertrag gesehen, den die Stadt mit dem Theaterverein geschlossen hat und der eine parteipolitische Nutzung ausschließt. Claudia Peplau sagte, sie könne keinen Regelverstoß erkennen. Der Diskussionsabend sei dem Verein als Informationsveranstaltung angekündigt worden, und genau das sei er auch gewesen. „Wir sind ein offenes Haus, und wir fühlen uns verpflichtet, ein lebendiger Mittelpunkt in der City-Süd zu sein“, sagte die Vorsitzende. Der Verein will sich nun mit der Stadt zu einem klärenden Gespräch treffen.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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