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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Andrang bei bunter Zugvogel-Feier in Fedderwardersiel

15.10.2018

Fedderwardersiel Besser hätte das Wetter zum Auftakt des ersten runden Geburtstags der Zugvogeltage nicht sein können. Umso erstaunlicher, dass es bei spätsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein am Sonntag mehr als 200 Besucher ins Nationalpark-Haus Museum Fedderwardersiel zog. Das Team um Museumsleiterin Dr. Anika Seyferth hatte für ein vielseitiges Programm mit zahlreichen Informationen und Unterhaltungspunkten für eine „Bunte Zugvogelfeier“ gesorgt.

Titelvogel ist die Pfuhlschnepfe. Sie ist im mitteleuropäischen Wattenmeer ein regelmäßiger und häufiger Durchzügler und war auch Schwerpunkt des Fachvortrags. „Zwischen Arktis und Afrika: Zugvögel im Wattenmeer“, lautete der Titel des Vortrags von Normann Grabow. Der Justiziar der Nationalparkverwaltung und Hobbyornithologe erläuterte, dass Pfuhlschnepfen jedes Jahr extrem weite Flugstrecken zurücklegen.

Ihr Brutgebiet liegt in der arktischen Tundra, den Winter verbringen sie in Westafrika. Auf ihren Hin – und Rückflügen rasten die Tiere – wie viele Millionen Vögel – im Watt. Deshalb wird das Wattenmeer auch als Drehscheibe des Ostatlantischen Vogelzuges bezeichnet. „Es ist quasi eine Tankstelle für die verschiedensten Vogelarten, um die Energiereserven wieder ungestört auffüllen zu können. Hier wird über die Fitness der Vögel und ihren Bruterfolg in Skandinavien und Sibirien entschieden“, erklärte der Referent.

Etwas kindgerechter und lyrischer ging es in der Vormittagsveranstaltung „Familientreffen im Watt – eine animierte Bildergeschichte für kleine und große Leute“ zu. Sehr anschaulich vermittelte Mieke Koltermann ihren rund 20 kleinen und großen Zuhörern Wissenswertes. „Die Kinder, aber auch Erwachsene haben sehr aufmerksam zugehört“, freute sich die 18-Jährige, die erst seit September ihr freiwilliges soziales Jahr in Fedderwardersiel absolviert.

Auch Bastelaktionen – Vogelmobiles und Zugvogelbilder zum Ausmalen oder selbst Gestalten mit Fingerfarben und Federn – kamen bei vielen jüngeren Besuchern gut an. Sowohl Einheimische als auch die überwiegend aus Nordrhein-Westfalen angereisten Feriengäste nutzen die Gelegenheit, um sich zugleich kostenlos die in diesem Jahr neu gestaltete multimediale Dauerausstellung anzusehen.

Großer Beliebtheit erfreute sich ebenso die Verköstigung mit Kaffee, Tee und regionalen Produkten.

 Eine Exkursion führt an diesem Montag, 15. Oktober, zu einer Zugvogelbeobachtung nach Beckmannsfeld (ab 13.30 Uhr). Danach geht’s zum Picknick in die nahegelegene Umweltstation (Anmeldung im Nationalpark-Haus, Telefon   04733/8517).

  Über die Physik zur Kunst des Fliegens referiert am Mittwoch, 17. Oktober, ab 19.30 Uhr auf der Umweltstation in Iffens Dr. Wolfgang Meiners.

  Bei einer Veranstaltung ebenfalls am Mittwoch, 17. Oktober, im Nationalpark-Haus sorgt ab 15.30 Uhr eine Pfuhlschnepfe für Stadtgespräche – zumindest in einem selbst geschriebenen Märchen, das Annegret Martens vorträgt.

  Eine Zugvogelbeobachtung auf dem Langwarder Groden und viele Informationen über das dafür nötige optische Equipment bietet Nationalpark-Rangerin Susanne Koschel am Freitag, 19. Oktober (ab 9 Uhr).


Mehr Infos unter   www.zugvogeltage.de 
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