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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Nationalparkhaus In Butjadingen: Klimawandel wirkt sich auch auf Zug der Vögel aus

08.10.2019

Fedderwardersiel Es gibt in Deutschland zwei große Luftdrehkreuze. Eines für Flugzeuge, das ist Frankfurt, und eines für Vögel: das Wattenmeer. Welch hohe Bedeutung es als Brut- und Überwinterungsgebiet hat, macht die Nationalparkverwaltung zusammen mit vielen Partnern mit den 11. Zugvogeltagen deutlich, die vom 12. bis 20. Oktober eine Vielzahl von Veranstaltungen in der Region bieten. Einen Vorgeschmack gibt eine Sonderausstellung im Nationalparkhaus in Fedderwardersiel unter dem Titel „Kalenderbirds“, die Sonntag eröffnet wurde.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Einsendungen von Fotografen, die im vergangenen Jahr einem Aufruf der Nationalparkverwaltung gefolgt waren. Für einen großformatigen Kalender galt es, Zugvögel des Wattenmeeres abzulichten. 13 Fotos schafften es in den Kalender, 34 sind nun in Fedderwardersiel zu sehen. Die Ausstellung läuft bis zum 3. November.

Rolf Jungwirt, Vorsitzender des Trägervereins des Museum, begrüßte zur Eröffnung der Sonderausstellung neben rund 40 Besuchern auch den Leiter der Nationalparkverwaltung, Peter Südbeck. „Es sind großartige Fotografien eingesandt worden“, sagte er. Zu den „Kalenderbirds“ zählen unter anderem Austernfischer und Pfuhlschnepfen, Eiderenten, Steinwälzer und Küstenseeschwalben, Grünschenkel und Sanderlinge, Meerstrandläufer und Steinschmätzer.

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Peter Südbeck machte deutlich, dass Zugvögel nicht nur im Herbst und Winter, sondern während des gesamten Jahres im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zu beobachten sind. Durch den Klimawandel verschieben sich inzwischen die Zeiten, in denen sich die Vögel jeweils in unseren Breiten aufhalten. Als Beispiel nannte er Nonnengänse oder das vermehrte Aufkommen von Kranichen an der Küsten von Nord- und Ostsee. „Die Erde bekommt zuerst Fieber am Kopf“, sagte Peter Südbeck. Der Klimawandel beträfe aktuell nicht nur die Arktis, sondern auch andere nördliche Gefilde.

Die Fotos der nur eröffneten Sonderausstellung bieten eine besondere Perspektive auf das einzigartige Naturereignis des Vogelzuges. Und sie geben dem Betrachter einen Eindruck davon, welche eminent wichtige ökologische Bedeutung das Wattenmeer für die Vögel hat, die sich hier für ihren Weiterflug gen Süd mehr als das Doppelt ihres Gewichts anfressen.

„Die Ausstellung macht lebendig, was jetzt vor unseren Küsten geschieht und was unseres Schutzes bedarf“, betonte Peter Südbeck. Ein großes Lob sprach er den Fotografinnen und Fotografen für ihre beeindruckenden und mit viel Geduld eingefangenen Bilder aus.

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