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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Hausleiterinnen suchen eine Vertretung

29.01.2019

Fedderwardersiel Für das Nationalparkhaus Museum Fedderwardersiel wird eine neue Leitung gesucht. Doch die beiden derzeitigen Leiterinnen, Dr. Anika Seyfferth und Friederike Ehn, bleiben dem Museum erhalten. Sie legen nur eine „Pause“ ein. Friederike Ehn ist bereits in Elternzeit, nun teilt auch Anika Seyfferth mit, dass sie sich ab Mitte Mai in den Mutterschutz verabschiedet. Bis die beiden Frauen ihre Arbeit im Museum wieder aufnehmen werden, wird also eine Vertretung gebraucht.

Stelle ausgeschrieben

Die Gemeinde habe die Stelle bereits ausgeschrieben, sagt Anika Seyfferth. Das Bewerbungsverfahren läuft noch bis zum 15. Februar. Zum 1. Mai soll die neue Hausleitung die Arbeit aufnehmen. Die Stelle ist befristet bis zum 31. August 2020. „Ich bin noch bis Mitte Mai hier. Dann bleiben zwei Wochen als Einarbeitungszeit“, sagt Anika Seyfferth. Der Wechsel bringe sicherlich frischen Wind und Inspiration in das Museum, ist die 39-Jährige überzeugt. Ein neuer Mitarbeiter, der von außen auf das Museum schaut, werde frische Ideen mitbringen, ist sie überzeugt. Für sie und ihre Kollegin Friederike Ehn biete die Pause ebenfalls eine Chance, aus eventuell eingefahrener Routine auszubrechen.

Auch im Bereich Finanzen und Verwaltung gibt es einen Wechsel. Eine neue Mitarbeiterin nimmt am 1. Februar ihre Arbeit auf, teilt Anika Seyfferth mit. Außerdem bestehe auch 2019 die Möglichkeit, ein freiwilliges ökologisches Jahr im Nationalparkhaus Museum Fedderwardersiel abzuleisten. Derzeit ist die Stelle durch Mieke Koltermann besetzt. Ihr freiwilliges ökologisches Jahr endet im August. Zum 1. September ist die Stelle neu zu besetzen. Bewerbungen sind noch willkommen.

2018 sei ein sehr spannendes und ereignisreiches Jahr gewesen, zieht Anika Seyfferth Bilanz. Die Gemeinde hatte mit dem Einbau eines Fahrstuhls für Barrierefreiheit im Museum gesorgt. Die Eingangstür zum Museum lässt sich jetzt per Knopfdruck automatisch öffnen. Außerdem wurde im vergangenen Jahr die rund 20 Jahre alte Dauerausstellung neu gestaltet. Das Museum wurde mit sogenannten Audio-Guides ausgestattet, die Besuchern die Möglichkeit bieten, die Ausstellung nicht nur anzuschauen, sondern auch über das Gehörte zu erfassen. Zudem bieten die Audio-Guides Informationen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.

In der durch den Umbau verkürzten Saison waren insgesamt 11027 Besucher im Museum. Im Vergleich zum Vorjahr seien das zwar etwas weniger, verglichen mit dem genauen Zeitraum – von Mitte Mai bis November – seien die Zahlen jedoch sogar etwas höher als 2017, sagt Anika Seyfferth.

Im Museumsshop hat das Team im vergangenen Jahr das Sortiment komplett umgestellt. Dabei sei auf Nachhaltigkeit und Regionalität der Produkte geachtet worden, sagt Anika Seyfferth. So sind zum Beispiel alle Bücher auf FSC-zertifiziertem (Forest Stewardship Council) Papier gedruckt. 2018 ist auch das neue Maskottchen des Nationalparkhaus Museums eingezogen. „Tüütje“ ist ein Fabelwesen, das insgesamt elf verschiedene Tiere der Region in sich vereint. Das neue Maskottchen ist nicht nur außergewöhnlich anzuschauen, es weiß auch außergewöhnlich viel über das Wattenmeer und seine Bewohner. Gemeinsam mit den Museumsbesuchern macht sich Tüütje seine Gedanken zu verschiedenen Themen, erzählt Anika Seyfferth. Er stellt sich zum Beispiel Fragen wie „was passiert mit Butjadingen, wenn der Meeresspiegel steigt? Welche Auswirkungen hat die Verschlickung des Hafens, oder kann das Meer auch leergefischt werden? Zu den Neuerungen habe das Team viel positives Feedback bekommen. Sowohl in einer Evaluation als auch im Gästebuch, erzählt Anika Seyfferth.

Auch 2019 können die Besucher im Nationalparkhaus Museum wieder viel erleben. Derzeit nutzen Schulklassen aus der gesamten Wesermarsch die Möglichkeit, sich das Museum im Rahmen der Museumstage anzuschauen. Am Freitag, 1. Februar, beginnt wieder der normale Betrieb im Museum. Dann ist das Nationalparkhaus Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Ab 15. März startet dann die Hauptsaison mit täglichen Öffnungszeiten von 10 bis 17 Uhr. Ab Ostern gibt es wieder ein buntes Veranstaltungsprogramm in den Ferien. Das Nationalparkhaus Museum will einen Bauwagen am Tossenser Strand aufstellen, der als Treffpunkt für verschiedene Veranstaltungen dient.

„Watt für Lütte“

Dazu gehört auch die Veranstaltung „Watt für Lütte“. Das Angebot habe es schon in der Vergangenheit gegeben, dabei habe sich gezeigt, wie groß der Bedarf an Veranstaltungen für jüngere Kinder im Watt ist, erzählt Anika Seyfferth. Das Watt-Erlebnis für die Jüngsten findet im Watt vor Tossens statt. Dort befindet sich ein sogenanntes „Mischwatt“, in dem der Untergrund etwas fester ist, als es beispielsweise im Watt vor Fedderwardersiel ist, erzählt Anika Seyfferth. Der festere Boden gebe den Jüngsten Sicherheit, und trotzdem können sie das Watt bewusst erleben und den Lebensraum kennenlernen. „Und sie können sich mal richtig einmatschen“, sagt Anika Seyfferth schmunzelnd.

In diesem Jahr sind drei Sonderausstellungen geplant. Von Anfang April bis Anfang August können Besucher des Museums „Kleinste Schönheiten des Meeres“ bestaunen. Gezeigt werden durch Mikroskope aufgenommene Fotografien von maritimen Einzellern wie zum Beispiel Kieselalgen. Ein Wissenschaftler aus Oldenburg hat diese 3-D-Fotografien erstellt. Mit dem Goethe-Zitat „Sieh, das Gute liegt so nah“ ist die Ausstellung überschrieben, die von Mitte August bis Ende September gezeigt wird. Fotograf Matthias Ihrig-Goede stellt Naturfotos aus der Region aus. Unter anderem hat er Insekten in der Salzwiese abgelichtet.

Im Oktober wird es wieder mehrere Veranstaltungen zu den Zugvogeltagen geben. Passend dazu präsentiert das Museum die Ausstellung „Vögel aus dem Wattenmeer“ mit Bildern von Hobbyfotografen, die ihre Werke für einen Wettbewerb eingereicht hatten. Die zwölf schönsten Bilder sind auch in einem Kalender zusammengefasst.

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Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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