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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Schlemmen an der Waterkant

12.05.2018

Fedderwardersiel Melanie Schmidt hat zwei Nächte lang nicht gut geschlafen. Zu groß war die Sorge, dass der erhoffte Besucheransturm ausbleiben, das Wetter nicht mitspielen, die Sache in die Hose gehen könnte.

Freitagmittag schlenderte die Veranstaltungsleiterin von Tourismus-Service Butjadingen (TSB) mit einem breiten Grinsen durch den Fedderwardersieler Hafen. Die schlaflosen Nächte hätte sie sich sparen können. Das erste Butjadinger Street-Food-Festival legte einen echten Bilderbuchstart hin.

Während auf der Ostseite des Hafens das Angebot eines Kunsthandwerk- und Bauernmarkts von Tüchern und Fellen über Schmuck und Holzarbeiten bis hin zu Tee und Gewürzen reicht, kann man auf der Westseite nur bedauern, dass so ein Magen irgendwann voll ist. Eine junge Frau aus Oldenburg, die mit ihren Freundinnen an einem der Bierzelttische sitzt, beißt am Freitag herzhaft in einen Burger mit Himbeerbalsamico-Dressing. Alternativ dazu könnte man auch einen marokkanischen Minze-Burger oder einen französischen Ziegenkäse-Burger mit Feigensenf-Sauce probieren.

Der internationale Streifzug lässt sich anschließend mit chilischarfen japanischen Garnelen im Teigmantel oder mit afrikanischem Puff Puff fortsetzen. Diverse süße Leckereien gibt’s zum Nachtisch. Dazu bietet sich eine Kaffeespezialität vom „Coffee-Bike“ an. Das „Bike“ ist zwar auf einem Anhänger nach Fedderwardersiel gelangt und nicht, indem der Betreiber in die Pedale getreten hat. Aber dem Genuss tut das keinen Abbruch.

Street–Food-Festivals sind seit etwa vier Jahren ein Trend, der in den Großstädten seinen Anfang genommen und inzwischen längst auch das platte Land erreicht hat. Arno Stenneken bietet in Fedderwardersiel Pulled Pork an, das sechs Stunden lang nach aufwendiger Vorbehandlung in einem Smoker über Birken- und Eichen-Holz gegart wird. Der Nordhorner ist seit bald drei Jahren in Sachen Street-Food unterwegs – in ganz Deutschland und jedes Wochenende an zehn Monaten im Jahr.

An seinem wie auch an allen anderen Ständen bilden sich am Freitag immer wieder lange Schlangen. Das freut Maik Böse von der Oldenburger Agentur Böse Events, die in Fedderwardersiel ihr bislang viertes Street-Food-Festival über die Bühne bringt. Jüngst in Oldenburg kamen 15 000 Besucher, in Aurich waren es 10 000 und in Bad Zwischenahn 6000.

Mit 6000 bis 8000 Gästen rechnet Maik Böse auch für Fedderwardersiel. Und wenn sich das Wetter hält, stehen die Chancen gut, dass die Prognose hinkommt. Das Festival wird an diesem Samstag und am Sonntag jeweils ab 12 Uhr fortgesetzt. Heute ist es bis 22 Uhr geöffnet; ab 18 Uhr gibt es Live-Musik von den Dry Dudes aus dem Emsland, die Songs über die Liebe und das Leben im Programm haben. Am Sonntag ist um 18 Uhr Zapfenstreich. Ab 15 Uhr stehen Anthony Carney & Friends aus Bremerhaven mit Soul-Musik auf der Bühne. 


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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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